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7 Dinge, von denen Sie nicht wussten, dass Sie bereits IoT-kompatibel sind

Das Internet der Dinge, Big Data und Künstliche Intelligenz – Technolgien wie diese weiten sich immer mehr auf alle unsere Lebensbereiche aus und steigern die Produktivität von Firmen, öffentliche Einrichtungen und Privathaushalte. Und schon jetzt ist das Internet der Dinge („IoT“) in unserem Alltag omnipräsent wie folgende Beispiele zeigen.

Einige der folgenden Anwendungen werden Sie bereits kennen. Andere wiederum werden Sie überraschen. „Erst gestern“ waren sie noch Zukunftsmusik. Und heute sind sie bereits auf dem Markt:

  • Smarte Sohlen
    Gutes Schuhwerk ist essentiell für unseren täglichen Komfort – aber mittlerweile auch eine wertvolle Quelle für Informationen! Dank mit dem Internet verbundener Sohlen erfahren wir die exakte Anzahl an Schritten, die wir täglich machen. Genauso wissen wir dank GPS-Verbindung unsere Distanz, Laufdauer und Strecken, die wir über den Tag zurücklegen. Warum dies wichtig ist, zeigt dieses Sohlen-Wearable von GTX, das über den Aufenthaltsort von Senioren und Kindern informiert.
  • Kaffeemaschine
    In einer vernetzten Welt ist der Kaffee fertig, wenn Menschen aus dem Bett steigen. Smarte Kaffeemaschinen bereiten ihn automatisch zur Wunschzeit vor, warnen, wenn der Kaffee ausgeht, kontrollieren den Wasserstand und alarmieren, wenn sie Wartung benötigen.
  • Trackers
    GPS-Tracker finden sich mittlerweile in allen möglichen Objektarten. Es gibt Uhren für Senioren und Rucksäcke für Kinder, mit denen Angehörige oder Eltern stets wissen, wo sich die Besitzer aufhalten und werden alarmiert, sobald der Besitzer einen definierten Radius verlässt. Auch in Koffern und Fahrrädern sind Tracker verbaut, um sie umgehend orten zu können, sollten sie mal verloren oder gestohlen sein. Die Münchner Firma Libify hat sogar ein automatisches Notrufsystem entwickelt, das auf Knopfdruck einen Hilferuf inklusive Ortungsdaten sendet – und das sowohl outdoor als auch indoor! Schließlich können Senioren in Notsituationen nicht immer Smartphone oder Telefon benutzen. Ein simpler Knopfdruck ist da wahrscheinlicher und sicherer.Auf gleiche Weise funktionieren Sensoren in Halsbändern für Haustiere. Sie monitoren auch Gesundheitsparameter wie Körpertemperatur, Schlafverhalten, Ernährung und senden in gefährlichen Situationen Signale aus, um die Tiere zu warnen. Innovative Anwendungen finden Sie beispielsweise in unseren Telefónica-Referenzen eMovements, Logistic Arts, Stadtritter und PaketIn.
  • Smarte Kühlschränke
    Wie oft fällt uns auf, dass wir im Supermarkt etwas vergessen haben und müssen nochmal los? Dieses Szenario gehört mit einem smarten Kühlschrank der Vergangenheit an. Er überwacht den Essensvorrat und informiert sobald man etwas nachkaufen muss. Darüber hinaus können smarte Kühlschränke uns darüber informieren, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum eines Lebensmittels heranrückt oder eine andere Unzulänglichkeit vorliegt. Außerdem kontrollieren intelligente Kühlschränke das Wartungs- und Energie-Management und informieren über Temperatur, Luftfeuchtigkeit und ob die Tür geschlossen ist oder nicht. Manche Modelle verfügen sogar über einen Touchscreen und Sprachassistenten, um über passende Rezepte oder Nährwerte einzelner Lebensmittel zu informieren. Smarte Kühlschränke für den Arbeitsplatz bietet etwa das Unternehmen HelloFresh an.
  • Drohnen
    Die Anzahl unbemannter Flugobjekte hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Vor allem in der Landwirtschaft sind sie eine große Hilfe. Aus der Luft bewerten sie den Zustand ganzer Felder und erkennen Schädlingsbefall. Aber auch beim Frachttransport und an Baustellen finden sie bereits Einsatz. Und nicht zuletzt sind sie ein Schlüsselelement für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit. Sie helfen genauso bei der Feuer-Erkennung und -Löschung wie bei Umweltkatastrophen wie Überflutungen oder Erdbeben, wo sie grundlegende Aufgaben wie die Einschätzung von Schäden und die Suche nach Personen übernehmen.
  • Smarte Armbänder
    Eine andere IoT-Anwendungsmöglichkeit im Bereich Gesundheit und Sport sind Armbänder. Auch diese Gadgets werden dazu verwendet, um die physische Aktivität wie zurückgelegte Schritte, Stufen oder Strecken zu messen. Träger können auf diese Weise sowohl ihren Alltag, als auch ihre Sporteinheiten vollumfänglich tracken, ohne dabei das Smartphone mitnehmen zu müssen – und sehen anschließend dennoch alle Informationen auf dem Smartphone.
  • Sensoren zur Gartenpflege
    Smarte Garten-Sensoren überwachen Umweltfaktoren wie Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Sonneneinstrahlung und den Zustand der Boden-Befruchtung. Alles, was der Gärtner machen muss, ist, eine App zu benutzen, welche alle Daten verarbeitet und am Smartphone bereitstellt. Auf diese Weise wissen Nutzer jederzeit, ob und wo ihr Garten gegossen oder gedüngt werden muss. Und die Entwicklung ist sogar schon einen Schritt weiter: Firmen wie Innok Robotic bieten vernetzte Roboter an, die auf Feldern Servicearbeiten übernehmen.

Die digitale Transformation ist nicht aufzuhalten. Der Umfang von Verbindungen zwischen Objekten wird weiter rasant wachsen. Es ist eine Tatsache, von der wir alle profitieren. Eine intelligente Umwelt ist nachhaltiger und effizienter und erleichtert unseren Alltag.