So wird Energie smart

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So wird Energie smart

Preisdruck, Energiewende, Digitalisierung – die Energiebranche befindet sich aus vielerlei Gründen in einer umfassenden Umbruchphase. Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg auch in Zukunft sind intelligente Netze und smarte Anwendungen im Internet der Dinge. Mit dem richtigen Kommunikationsnetzbetreiber können Unternehmen aus der Energiebranche die anstehenden Herausforderungen meistern, sich auf die neuen Anforderungen einstellen und mit neuen Geschäftsmodellen ihre Zukunft gestalten.

(c) Onest Mistic

Für den Verbraucher ist Strom eine Selbstverständlichkeit. Er kommt einfach aus der Steckdose. Und das soll auch so bleiben. Die Verlässlichkeit der Stromversorgung ist nicht nur für Endverbraucher, sondern auch für Industrie, Wirtschaft und die gesamte Gesellschaft essenziell. Aber die Rahmenbedingungen dafür werden nicht einfacher: Der Ausbau von Solar- und Windstromerzeugung lässt die Stromproduktion abhängig von Sonne und Wind schwanken. Um Erzeugung und Verbrauch in Übereinstimmung zu bringen, müssen entweder schnell reaktionsfähige Kraftwerke zu- oder abgeschaltet oder moderne Verbraucher entsprechend umgekehrt gesteuert werden.

Die neue Komplexität der Stromversorger ruft neue Unternehmen auf den Plan. Wie Next Kraftwerke. Das Kölner Unternehmen vernetzt mittlerweile fast 6500 Stromproduzenten und -verbraucher digital und kann innerhalb des eigenen Verbunds Angebot und Nachfrage von Elektrizität ausgleichen oder über die Strombörse beschaffen und anbieten. Funktionieren kann das nur über eine ausfallsichere Steuerung per zuverlässiger Kommunikationsanbindung der Anlagen via Mobilfunk. Telefónica Deutschland sorgt für zusätzliche Verlässlichkeit des Next-Kraftwerke-Verbundes, weil die Global SIM Vivo o2 Movistar auch im kritischen Fall für Konnektivität sorgt.

Ein anderes Beispiel für die verlässliche Steuerung von Stromverbrauch bietet eeMobility. Die junge Münchner Firma macht es Unternehmen leicht, ihren Fuhrpark auf Elektromobilität zu erweitern: eeMobility übernimmt nicht nur die Installation von Ladepunkten an Unternehmensstandorten, sondern auch zu Hause bei Dienstwagenfahrern. Und als Full-Service-Anbieter sorgt das Start-up außerdem für den nötigen Strom – mit Grünstromgarantie. Große wie kleine Unternehmen verlassen sich darauf, unter anderem auch der Elektrokonzern Siemens.

„Wir sind in der Pflicht, dass die Fahrzeuge unserer Kunden auch wirklich geladen werden“, beschreibt Robin Geisler, einer der Gründer und Geschäftsführer der eeMobility GmbH, die Herausforderung für sein Unternehmen. Das Start-up kauft seinen Strom an der Börse in Leipzig, aus wirtschaftlichen Gründen natürlich dann, wenn Wind und Sonne für ein hohes Angebot an Ökostrom sorgen. Parallel muss eeMobility dafür sorgen, dass der gekaufte Strom verbraucht wird. Dafür muss das Unternehmen seine Ladepunkte verlässlich schalten und die angeschlossenen Fahrzeuge laden können. Die kommunikative Anbindung erfolgt über Telefónica. Die Global SIM Vivo o2 Movistar sorgt mit nationalem und internationalem Roaming für Konnektivität über ein verfügbares Mobilfunknetz. So braucht eeMobility nur einen Vertragspartner für die Konnektivität seiner Ladepunkte. Und das mit erhöhter Sicherheit: „Bei Telefónica konnten wir einen eigenen Zugangspunkt, einen eigenen APN bekommen, und zwar zu guten Konditionen. Das bringt ein großes Plus an Sicherheit. Bei anderen Anbietern wird ein solches Angebot höchst bepreist“, äußert sich Geisler sehr zufrieden über seinen Mobilfunkpartner.

Die erforderliche Skalierbarkeit des Geschäftsmodells von eeMobility ist dabei auch mit Telefónica möglich: Das Unternehmen nutzt zur Administration der eingesetzten SIM-Karten die Telefónica Kite Plattform. Sie erlaubt nicht nur Steuerung und Verwaltung der Mobilfunkverbindungen, sondern auch automatisierte Benachrichtigungen und Diagnosen. Verbrauch und Kosten bleiben über die Kite Plattform stets im Blick – und über das klar strukturierte Web-Frontend lässt sich die Administration der einbezogenen SIM-Karten nahezu beliebig skalieren. Auch bei der Verwaltung großer Mengen an Mobilfunk-Hardware hilft Kite, denn selbst Massenänderungen sind beispielsweise über Filter- und Gruppierungsfunktionen möglich.

In der Energiewirtschaft kommt es zwangsläufig auf diese Skalierbarkeit an, schließlich haben alle Haushalte, Unternehmen und viele andere Einrichtungen ihre eigenen Stromanschlüsse. Strom ist ein Massengeschäft. Wer im Endverbrauchergeschäft erfolgreich sein will, muss große Zahlen an Anlagen und Kunden verwalten können. Und genau hier kann Telefónica punkten, wenn es darum geht, Stromproduzenten und -verbraucher intelligent zu vernetzen. Nicht nur mit seiner IoT-Plattform Kite, sondern auch mit der Erfahrung auf dem Energiemarkt und der guten Zusammenarbeit mit Partnern. So arbeitet das Unternehmen mit allen namhaften Smart-Meter-Gateway-Herstellern in Deutschland zusammen, die die Global SIM Vivo o2 Movistar schon in der Produktion einbauen. Den Anwenderunternehmen bietet diese Kombination mit nationalem und internationalem Roaming größtmögliche Flexibilität für die Konnektivität. Die erforderlichen Prozesse mit eindeutiger Zuordnung von SIM-Karten-Kennung und Gateway hat Telefónica dabei mit den Herstellern so aufgesetzt, dass sie möglichst einfach und ohne Medienbruch, ohne Papier, auskommen können.

Nicht zuletzt hat das den Berliner Full-Service-Anbieter GWAdriga überzeugt, beim Smart-Meter-Rollout auf eine enge Zusammenarbeit mit Telefónica Deutschland zu setzen. „Telefónica Deutschland verfügt nicht nur über fundierte Erfahrungen im Energiemarkt, sondern arbeitet bereits seit längerem mit den wichtigen Gateway-Herstellern an einer optimalen Gestaltung des Rollout-Prozesses“, begründet Dr. Ralfdieter Füller, Geschäftsführer der GWAdriga GmbH & Co. KG, die Kooperation. Und Sven Koltermann, Leader Energy Sales & Programm bei Telefónica Deutschland, erklärt die große Kompetenz des Telekommunikationsunternehmen auf dem Energiemarkt: „Dank unserer Erfahrungen aus Großbritannien mit einem Volumen von 24 Millionen SIM-Karten sehen wir uns bestens für den Rollout gerüstet und freuen uns, dass GWAdriga uns das Vertrauen schenkt.“

Dieses Vertrauen gründet auf Branchenkompetenz – damit die Stromversorgung auch weiterhin zuverlässig bleibt.
Auf der E-world, dem Branchentreff der Energiewirtschaft, können sich Besucher vom 5. bis 7. Februar 2019 direkt am Stand von Telefónica Deutschland ganz konkret von Erfahrung und Kompetenz des Unternehmens in der Energiebranche überzeugen.

Platz Eins für Telefónicas IoT Smart Center Plattform in der Funkschau Leserwahl

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Platz Eins für Telefónicas IoT Smart Center Plattform in der Funkschau Leserwahl

Die Smart Center Plattform von Telefónica Deutschland ist auch in diesem Jahr bei der funkschau Leserwahl 2018 wieder der Spitzenreiter unter den ITK-Produkten. 7.000 Leser des Magazins stimmten über neun Wochen hinweg für knapp 350 Produkte in 24 Kategorien ab. Dabei landete das effektive Management-System zur Verwaltung und Steuerung aller im Unternehmen befindlicher IoT-Geräte mit Telefónica SIM-Karten auf Platz 1 in der Rubrik IoT-Dienste und –Plattformen. Es setzte sich gegen 13 weitere Dienste durch.

Mit der IoT Smart Center Plattform bietet Telefónica Deutschland ein Verwaltungstool, das Geschäftskunden einen umfassenden Überblick über alle IoT- und M2M-Aktivitäten ihres Unternehmens liefert. Die Komplettlösung für Business-Kunden informiert nicht nur über den gesamten Lifecycle der SIM-Karten – von Einbau, Aktivierung, Rechnungsstellung bis hin zur Deaktivierung – sondern unterstützt den Kunden aktiv dabei, Missbrauch zu unterbinden sowie frühzeitig Optimierungspotenziale für interne Geschäftsprozesse zu identifizieren.

Volle Transparenz und Kostenkontrolle

Alexander Rupprecht

Alexander Rupprecht, Director B2B Business Brand bei Telefónica Deutschland, ist überzeugt: „Die erneute Auszeichnung der funkschau-Leser ist eine tolle Bestätigung für unser Produkt. Insbesondere die Effizienz und Einfachheit der IoT Smart Center Plattform überzeugt bereits zum dritten Mal in Folge. Mit unserer IoT-Plattform sind wir Treiber einer der bedeutendsten Wachstumsbereiche. Die Auszeichnung zeigt uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind.“

Die übersichtliche Weboberfläche der Plattform fasst Informationen zur Visualisierung, Kontrolle und Überwachung von SIM-Karten unterschiedlicher Geräte und Maschinen in einer Ansicht zusammen. Damit haben Geschäftskunden ein transparentes Tool, um den weltweiten Einsatz ihrer Lösungen zu kontrollieren. Auf Grund der browserbasierten Funktionsweise ist die IoT Smart Center Plattform intuitiv bedienbar und einfach in jede Unternehmensstruktur implementierbar. Alternativ lassen sich die wichtigsten Funktionalitäten per API direkt in die IT-Umgebung der Kunden integrieren.

Mit Hilfe weiterer Analysetools erhalten Kunden Einblicke in das Nutzungsverhalten einzelner Geräte sowie die Möglichkeit, Benutzerkonten zu konfigurieren oder Tarifeinstellungen zu verwalten. Darüber hinaus lassen sich flexibel Zugriffsrechte und benutzerdefinierte Ansichten für Mitarbeiter darüber steuern. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Wirtschaftssegment ein Unternehmen agiert. Die IoT Smart Center Plattform passt sich weltweit an die Bedürfnisse der Kunden an. Und Telefónica Deutschland entwickelt sie kontinuierlich weiter: Seit Mitte Oktober bietet das Unternehmen Nutzern seiner überarbeiteten IoT-Plattform unter dem Namen „Telefónica Kite Plattform für Geschäftskunden“ ein noch umfangreicheres Leistungsportfolio.

Eine digitale Lösung für Logistics Arts

Platz 1 in der Kategorie IoT-Dienste und -Plattformen:
Maik Goldmann von Telefónica Deutschland nahm den Preis entgegen;
Foto: WEKA FACHMEDIEN / Andreas Juranits)

Die Logistics Arts GmbH beispielsweise nutzt die IoT-Plattform von Telefónica Deutschland bereits heute zur Verwaltung aller im Unternehmen befindlicher Global SIM Vivo-O2-Movistar SIMs. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Warenströme weltweit durchgehend fälschungs- und manipulationssicher zu machen. Dafür nutzt die Firma verschiedene Technologien während der gesamten Transport- und Lieferkette, um jeden einzelnen Ladungsträger eindeutig zu kennzeichnen und so lückenlos nachverfolgen zu können.

Die Logistics Arts GmbH verwendet zum Tracking der Waren die Global SIMs von Telefónica Deutschland, die verschiedene Dienste wie Daten, Voice und SMS weltweit ermöglichen. Die Verwaltung und Kontrolle aller gebuchten SIM-Karten funktioniert ganz einfach über die Administrationsplattform IoT Smart Center. Damit hat das Unternehmen ein komfortables und übersichtliches System, mit dem alle Karten effektiv überwacht werden können. Tarifanpassungen an den tatsächlichen Bedarf des Kunden sowie Prozessoptimierungen sind ebenfalls jederzeit möglich.

Die Business Solutions von Telefónica Deutschland kommen weltweit in unterschiedlichsten Branchen zum Einsatz. Die Zufriedenheit der Business-Kunden sowie die aktuelle Auszeichnung der funkschau zeigen einmal mehr, dass die einfachen und effizienten Lösungen im täglichen Einsatz überzeugen.

CEBIT 2018 – ein entspanntes ITK-Festival

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CEBIT 2018 – ein entspanntes ITK-Festival

Die Cebit hat in diesem Jahr vieles anders gemacht. Die Resonanz ist sehr unterschiedlich. Doch eines war eindeutig: Die IT- und Telekommunikationsindustrie werden anfassbar und erlebbar in ihrer Präsentation. Nicht Bildschirme, sondern Exponate von Autos über Drohnen bis hin zu einem Riesenrad zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Internet der Dinge, Robotik und Künstliche Intelligenz gehörten zu den Topthemen

Computerprogramme sind abstrakt und kommen mittlerweile in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen zum Einsatz. Kommunikationsnetze verbinden längst nicht mehr nur Rechner und Telefone, sondern nahezu alle Gegenstände. Doch erst konkrete Anwendungen veranschaulichen, welche Bedeutung IT und Vernetzung haben. Zum Beispiel für einen fröhlichen Freizeitparkbesuch ohne lange Wartezeiten: Der deutsche IT-Riese SAP zeigte auf dem Außengelände der Cebit nicht nur im Modell, wie Software dafür sorgen kann, dass sich keine langen Menschenschlangen vor Attraktionen wie Achterbahn und 3D-Kino bilden.

Vielmehr vermittelte er seinen Besuchern auch gleich konkret den Spaß eines klassischen Kirmesvergnügen mit einem Riesenrad und lud zur Rundfahrt in luftige Höhen ein. Ähnlich das amerikanische IT-Urgestein IBM: Das Unternehmen zog seine Gäste auf einer Plattform an einem Kran in die Höhe – als Veranschaulichung für die „IBM Cloud“, die jetzt als Oberbegriff für die Vermarktung seiner Cloud-Services verwendet wird.

Auf großes Interesse stießen insbesondere die Roboter, die es auf der Cebit zu sehen gab. Pepper, die rund 1,20 Meter große humanoide Maschine von Softbank Robotics, kann Besucher nicht nur informieren, sondern reagiert auch auf Emotionen und kann so besser auf sein menschliches Gegenüber eingehen.

Und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zeigte einen Roboter, der selbstständig erkennt, wann beispielsweise ein Monteur Unterstützung benötigt – etwa um über Kopf eine Platte festzuhalten oder um ein Bauteil anzunehmen.

Einer der Pioniere, der Roboter ähnlich uns bekannten Lebewesen entwickelt, stellte auf der Cebit seine Überlegungen zur Robotik vor. Marc Reibert, Gründer von Boston Dynamics, lenkte in einem Podiumsgespräch das Thema auf einen ganz wesentlichen Aspekt seines Fachgebiets: Künstliche Intelligenz (KI): Sie bestimmt im Wesentlichen, was die Maschinen heute können und machen. Das gilt gleichermaßen für das Erkennen von Gefühlen wie von Situationen. Und auch für das stabile Gehen einen Roboterhundes, wie sein Unternehmen ihn auf der Cebit vorstellte.

Ebenfalls konkret in der Anwendung von IT und Kommunikationsnetzen präsentierte sich Telefónica Deutschland auf der Cebit. Als zentrales Ausstellungsstück zeigte das Unternehmen einen vernetzten Kühlschrank „HelloFresh GO“ – nicht als die über viele Jahre bemühte Maschine, die automatisch Käufe tätigt und so quasi selbstständig für Nachschub sorgt. Vielmehr zeigte Telefónica eine smarte Verkaufsmaschine von HelloFresh, in der frische Lebensmittel zur gesunden Versorgung von Mitarbeitern in Unternehmen gekühlt angeboten werden. Der Kühlschrank arbeitet über Telefónica per Mobilfunk vernetzt, ermöglicht so nicht nur Fernwartung, sondern insbesondere auch Bezahlvorgänge und automatisierte Disposition für die Neubefüllung.

Weitere Showcases zeigten, wie Telefónica Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützt: zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit Geotab mit einer Komplettlösung für intelligentes Fuhrparkmanagement. Von Vernetzung dank Telefónica profitiert auch das amerikanische Unternehmen GTX: Seine SmartSole, eine intelligente Schuh-Einlegesohle, in der Sensoren und Mobilfunkmodul fest eingebaut sind. Darüber können gefährdete oder orientierungslose Menschen zuverlässig geortet werden, sodass ihnen im Bedarfsfall schnell geholfen werden kann. Und Telefónica NEXT präsentierte Datenanalysen für Handel und Verkehrsplanung für die Praxis und neue Ansatzpunkte für das Internet der Dinge im Verbraucherbereich.

Bereits auf der Hannover Messe Industrie im April hatte Telefónica Deutschland eine spannende Anwendung für Industrie 4.0 gezeigt: Das Unternehmen vernetzt Nokias „Factory in a Box“ per LTE mit Sensoren, Maschinen und Sicherheitseinrichtungen, sodass die Produktionserweiterung quasi nahtlos an eine bestehende Produktion angebunden werden kann, etwa über eine privates lokales LTE-Netz.

Bei aller Begeisterung für smarte Maschinen wurde auf der Cebit durchaus auch kritisch über das Topthema Künstliche Intelligenz diskutiert. Dabei zog sich ein Grundgedanke eines alten Romans durch viele Vorträge: Isaac Asimov und sein Werk „I Robot“, in dem die drei Grundregeln für Roboter erstmals postuliert wurden. Durch die schnelle Weiterentwicklung der Technik haben sie in ihrer Bedeutung längst die Literatur verlassen und finden im realen Leben Anwendung. Oberstes Gebot: Die Maschine, der Roboter, die künstliche Intelligenz darf den Menschen nicht schädigen.

Neben den sehr ITK-nahen Themen zählten Fahrzeuge zu den Attraktionen auf der Cebit. Volkwagen gehörte zu den großen Ausstellern und zeigte neben seinem autonom fahrenden Auto Cedric auch die Anwendung von Quanten-Computing,  von dem große Leistungssprünge in der Rechenleistung erwartet werden.

Ein Start-up gleich gegenüber vom Stand des größten Automobilherstellers zeigte konkret, wie Elektromobiltät heute aussehen kann und für größere Gesellschaftsschichten bezahlbar wird: e.Go Mobile, im Umfeld der Rheinisch-westfälischen Technischen Hochschule Aachen entstanden, präsentierte seinen vergleichsweise günstigen kleinen Viersitzer und einen elektrisch angetriebenen Kleinbus, der bei einer Grundfläche eines 7-er BMWs Platz für 15 Fahrgäste bietet.

Das ganz normale Leben gehörte schließlich auch zur Cebit. Noch nie hatte die Messe so viel Raum für Freizeit und Spaß eingeräumt wie in diesem Jahr. Neben Riesenrad und Wolkenhöhenzug sorgte eine Surferwelle bei Intel für Besucherspaß. Und das abendliche Konzert sorgte mit Künstlern wie der Band Mando Diao für beschwingte Feierabendstimmung.

Die Veranstalter äußerten sich am Ende der Cebit zufrieden mit Verlauf und Ergebnis der Messe. 120.000 Besucher seien ein guter Anfang für ein neues Konzept. Im vergangenen Jahr waren es allerdings noch rund 200.000 gewesen. Vereinzelt waren kritische Stimmen von Ausstellern und Besuchern zu hören. Nach bisherigen Planungen soll die neue Cebit aber auch eine zweite Chance bekommen. Sie soll vom 24. bis 28. Juni 2019 stattfinden.

Auf die Vernetzung kommt es an

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Auf die Vernetzung kommt es an

Nicht Sensoren, Antriebe und Steuerung sind im Internet der Dinge (IoT) neu, und auch die digitale Technik nutzen wir bereits seit Jahrzehnten. Neu ist allein die Vernetzung aller möglichen Dinge, Geräte und Einrichtungen. Daher kommt der Verbindung dieser eine entscheidende Rolle zu. Sie muss nicht nur zuverlässig sein, sondern auch gut zu managen, damit man vom IoT wirklich profitieren kann.

Die ehemals klaren Grenzen zwischen Informationstechnologie, Telekommunikation und Produktionstechnik haben an Bedeutung verloren. Die diesjährige Hannover Messe hat dies eindrucksvoll vorgeführt. Der Berliner Tagesspiegel betitelte sie als „Leistungsschau der Digitalisierung“ – als wäre die weltgrößte Industriemesse ein Ableger der eigentlichen Digital-Messe in Hannover, der CEBIT. Die Erkenntnis, die dahintersteckt, ist klar: Alle Sektoren der Wirtschaft werden von der Digitalisierung erfasst, von der Landwirtschaft über die produzierende Industrie bis hin zu den Dienstleistern. Keine ganz neue Erkenntnis mehr und doch zögern Unternehmen noch, die Chancen von Digitalisierung und IoT zu ergreifen. Ihre Gründe haben die Marktforscher von IDC in einer aktuellen Studie ermittelt: 26 Prozent der befragten Unternehmen sehen in der Komplexität von IoT-Initiativen die größte Hürde, jeweils 20 Prozent fehlen ganzheitliche Lösungen und die Softwaresicherheit.

HelloFresh

Doch es lohnt, diese Hürde zu überspringen, wie viele praktische IoT-Anwendungen zeigen. Denn dann können neue Geschäftsfelder erobert werden – wie es etwa HelloFresh, der Berliner Anbieter von Lebensmittelpaketen im Abomodell für Endverbraucher, gerade macht: Das Unternehmen will sein Business um Geschäftskunden erweitern und dafür Kühlschränke unter dem Namen HelloFreshGo mit frischen Lebensmitteln, Snacks und Getränken in Firmen platzieren.

Die Abrechnung der entnommenen Waren, Nachbestellung und das Gerätemanagement erfolgen über ein integriertes IoT-Modul. Es sendet und empfängt die erforderlichen Daten per Mobilfunk. So sind für das Aufstellen von HelloFreshGo nur ein kleiner Platz und eine Steckdose für den Stromanschluss erforderlich. Einfacher kann ein IoT-System für den Anwender kaum sein.

Und auch für HelloFresh ist ein wesentlicher Teil der Lösung gut zu stemmen: Das junge Unternehmen arbeitet mit Telefónica in Deutschland zusammen, nutzt Konnektivität über Telefónica und setzt bei Verwaltung und Steuerung die IoT Smart Center Plattform von Telefónica ein – damit die Erweiterung des Geschäftsfelds auch stets transparent, nachvollziehbar und steuerbar für Hello-Fresh bleibt.

Smarter Kühlschrank: HelloFreshGO

GTX Corp.

Ein weiteres Unternehmen im IoT-Umfeld ist der amerikanische Spezialist für Wearables, die GTX Corp. Es hat seine Smart-Sole weiterentwickelt, über die gefährdete oder orientierungslose Menschen in Echtzeit lokalisiert werden, um ihnen bei Bedarf schnell helfen zu können.

Jetzt hat das Unternehmen zusätzliche Sensortechnik in seine Sohle eingebaut, über die Laufstil und Bewegung der Träger analysiert werden können. Damit erweitert sich der Kreis potenzieller Kunden auf jeden, der mehr über seinen Gang, über mögliche Fehlstellungen und falsche Belastungen erfahren und diese korrigieren will.

Wichtige Voraussetzung: Die Konnektivität, über die die Bewegungsdaten übertragen werden, bleibt verwaltbar. Telefónica als Partner gibt GTX mit der IoT Smart Center Plattform genau dafür das erforderliche Werkzeug an die Hand und sorgt weltweit für Konnektivität.

Geotab

Ähnlich profitiert Geotab, führender Anbieter von Telematik-Lösungen fürs Flottenmanagement, weltweit von der Zusammenarbeit mit Telefónica in Deutschland. Geotab ermöglicht nicht nur Tracking-Funktionen, sondern auch umfassende Datenanalysen – für eine effiziente Steuerung des Fuhrparks und Fahrersicherheit.

CEBIT 2018

Digitalisierung im Mittelstand ist eines der Fokusthemen für Telefónica Business. Vom 11. bis 15 Juni 2018 zeigen wir auf der CEBIT in Hannover praktische Beispiele für die erfolgreiche Umsetzung neuer Ideen von IoT-Anwendungen. Hier können auch Sie eine Idee von Möglichkeiten der Digitalisierung und den damit verbundenen Mehrwerten für Ihr Unternehmen bekommen. Wir von Telefónica helfen Ihnen dabei, Hürden bei Ihrem IoT-Projekt zu nehmen. Informieren Sie sich auf unserem CEBIT-Stand in Halle 13, Stand D64.

Auf dem Weg zur Smart City

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Auf dem Weg zur Smart City

Pilot für den Flughafen

Der Flughafen München ist so groß wie eine kleine Stadt. Die Digitalisierung bringt ihn auf den Weg zur Smart-City. Hierfür die richtigen, zukunftsfähigen Entscheidungen zu treffen, ist nicht einfach – immer müssen die hohen Sicherheitsanforderungen des Airports als Teil der kritischen Infrastruktur berücksichtigt werden. Mit den Technologiepartnern Telefónica Deutschland und Huawei geht das Unternehmen jetzt in eine pragmatische Testphase zum Thema Smart Energy.

Als mittelgroße Stadt bezeichnet sich der Flughafen München selbst: Rund 35.000 Menschen arbeiten dort. 808 Hotelzimmer sowie 60 Restaurants, Bars und Cafés sorgen für Unterkunft und Verpflegung. Neun Spielplätze bieten den kleinen Besuchern Spaß und Bewegung – und Erwachsene können bei einem Bier aus der Flughafen-eigenen Brauerei entspannen.

Johann Götz, am Flughafen München verantwortlich für die Software- und Infrastrukturentwicklung, ergänzt: „Wir betreiben sogar ein eigenes Wasserwirtschaftssystem und müssen regelmäßig die Qualität unseres Wassers überprüfen.“ Als der zuständige Unternehmensbereich Technik die dafür erforderlichen Anlagen erneuern und vernetzen wollte, kam es zum ersten gemeinsamen Projekt mit dem Unternehmensbereich IT.

Foto: Flughafen München GmbH

„Die ‚Technik‘ kennt sich mit der Wasserwirtschaft aus, wir in der ‚IT‘ haben mehr Erfahrung mit Netzwerken“, benennt Götz den wesentlichen Grund für die interne Kooperation. Am Anfang funktionierte die nicht so glatt. „Jeder kommunizierte erst einmal ganz normal in seiner eigenen Fach-Fokussierung – für Kollegen aus anderen Bereichen war das nicht immer verständlich. Wir mussten deshalb zunächst eine gemeinsame Sprache finden, damit auch alle Beteiligten wussten, was gemeint war“, erzählt Götz.

Zusammenarbeit von Technik und IT als Voraussetzung

Foto: Flughafen München GmbH

Längst funktioniert am Flughafen die Zusammenarbeit von IT und Technik sehr gut. „In den letzten drei bis fünf Jahren sind Vertrauen und Zutrauen gewachsen“, sagt der IT-Mann zufrieden. Für die jetzt anstehende digitale Weiterentwicklung des Flughafens ist damit schon eine wichtige Voraussetzung geschaffen: Die Bereiche IT und Technik müssen ihre Kompetenzen gleichermaßen einbringen, wenn die physische Welt auf dem Gelände ihren Anschluss ans Internet bekommen und so Teil des Internet of Things werden soll.

Die Wahl der passenden technologischen Basis ist dabei für ein Unternehmen wie den Flughafen München nicht einfach: Die erforderliche Vernetzungstechnik soll im Idealfall auf der gesamten Fläche des 1575 Hektar großen Areals – das entspricht rund 2200 Fußballfeldern – verfügbar sein. Sie darf die bereits bestehenden Technologien am Flughafen auf gar keinen Fall stören. Und selbstverständlich muss sie zuverlässig neben den bereits jetzt vorhandenen Technologien funktionieren – viele sind bereits vorhanden: LAN und WLAN vernetzen in Büros, Läden und Fluggastbereichen, nahezu jeder nutzt die verschiedenen Mobilfunknetze mit seinem Mobiltelefon auch am Airport, und selbst Nahbereichslösungen wie Bluetooth dürfen nicht beeinträchtigt werden, weil es auf Unverständnis bei Fluggästen stoßen würde, wenn sie Musik nicht mehr über ihren Drahtlos-Kopfhörer genießen könnten.

Außerdem gilt es zu entscheiden, ob der Flughafen als Unternehmen die Vernetzungsinfrastruktur selbst aufbaut oder von einem externen Partner nutzt. „Als Unternehmen machen wir vieles selbst. Gemeinsam mit unserer Tochter eurotrade betreiben wir zum Beispiel die gesamte IT-Infrastruktur in den Geschäften der Terminals, bis hin zu den Kassensystemen“, sagt Götz nicht ohne Stolz. „So haben wir alles gut im Griff und können relativ schnell entscheiden, wenn wir etwas ändern wollen.

Bei den Überlegungen, mit welchen konkreten Projekten der Weg zur Smart-City beschritten wird, sah man sich die Angebote der Telekommunikationsanbieter an. „Bei Telefónica ist man sehr offen auf unsere Anfrage eingegangen, hat uns durch die Entwicklungs- und Testlabore geführt, uns gezeigt, wo das Unternehmen in Sachen IoT steht“, lobt Götz. Daraus hat sich eine Reihe von Treffen und Workshops entwickelt, in denen mögliche IoT-Pilotprojekte für den Flughafen erarbeitet wurden. Das erste steht jetzt vor der Inbetriebnahme.

IoT für mehr Effizienz und neue Services

Das Internet der Dinge ist kein Selbstzweck. Wir wollen die Effizienz steigern oder neue Services ermöglichen“, erklärt Götz. In einem Bereich, der sich in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt hat, ist das am Flughafen relativ leicht möglich: beim Smart-Metering. „Sehr viele Zähler für Strom und Wasser liegen in unserer Hoheit, in den Gebäuden direkt auf unserem Gelände und in den Liegenschaften im Umkreis von 10 Kilometern, die dem Flughafen gehören“, erläutert Götz. „Die müssen mindestens einmal im Jahr, viele auch monatlich abgelesen werden.“ Ein hoher Aufwand – und in Echtzeit lässt sich der Stromverbrauch so nicht erfassen, ein zeitnahes Eingreifen bei unvorhergesehenen Veränderungen ist nicht möglich.

Der Smart Meter Connect von Telefónica.

Smarte Lösung für den Übergang von der analogen in die digitale Welt

Q-loud EnergyCam

Doch so viele analoge Zähler lassen sich nicht einfach so im laufenden Flughafenbetrieb gegen digitale austauschen. Deshalb hat der Flughafen München mit Telefónica Deutschland und Technologiepartner Huawei eine sehr smarte Lösung erarbeitet, mit der ältere, analoge Systeme in die digitale Welt gebracht werden können: Dafür kommt die EnergyCam zum Einsatz, ein Kamerasystem, das der Full-Stack IoT-Anbieter Q-loud, eine Tochter der QSC AG, entwickelt hat und das den Zählerstand eines klassischen Rollenzählers erfasst. Eine integrierte Software analysiert das Bild, erkennt den angezeigten Zählerstand und überträgt diesen digitalisiert per Narrow-Band-IoT im Telefónica-Netz an die Huawei-Plattform „Ocean Connect“. Hier kann die Flughafen-IT auf die Daten zugreifen und zur Analyse nutzen. „Wir sind froh, dass wir für dieses Pilotprojekt in Huawei einen sehr kompetenten und engagierten Partner an unserer Seite haben“, lobt Marc Acosta, Account-Manager bei Telefónica in Deutschland, die als Generalunternehmen für das Projekt agiert. „Die Kollegen bei Huawei arbeiten sehr kooperativ und konstruktiv, sodass wir gemeinsam die Testinstallation der optischen Zählererfassung realisieren konnten.

Für die Datenübertragung per Narrow-Band-IoT (NB-IoT) sprechen mehrere Gründe: Der Energieverbrauch für die Kommunikation ist gering – die Technologie macht Batterielaufzeiten für entlegene Messsysteme von bis zu zehn Jahren möglich. Zudem sind Reichweite und Durchdringung des NB-IoT-Funksignals hoch; es reicht tief ins Gebäudeinnere selbst bis in Kellerräume hinter dicken Mauern.

Telefónica hat bereits mit dem noch jungen Mobilfunkstandard innerhalb des Konzerns Erfahrung gesammelt: In Chile hat das Unternehmen im vergangenen Jahr erfolgreich eine Telemetrie-Lösung getestet. Für den Piloten am Flughafen schaltet Telefónica zum ersten Mal in Deutschland die Narrow-Band-IoT-Übertragungstechnik in einem produktiven Kundenumfeld frei. Diese steht dem Kunden während des Piloten dauerhaft zur Verfügung.

Alle zwei Stunden statt einmal jährlich

Wir sind sehr gespannt auf den Verlauf unseres ersten Narrow-Band-Tests“ gibt Flughafenmann Götz zu. „15 Kamerasysteme werden installiert. Mit ihnen wollen wir vor allem die Machbarkeit überprüfen: Ist Narrow-Band für uns die richtige Vernetzungstechnik?“ Die Systeme übertragen alle zwei Stunden die Stromzählerstände. Möglicherweise wird das Übertragungsintervall auf 15 Minuten verkürzt. „Wir wollen auch lernen, was wir mit den Daten anfangen, die wir jetzt sammeln können. Wir stehen noch am Anfang des Internet of Things. Jetzt gilt es, erste Erfahrung zu sammeln und daraus die passenden Lösungen für unseren Betrieb abzuleiten“, so Götz.

Weitere Anwendungen sind bereits in den Fokus der Überlegungen zur Digitalisierung gerückt: Die Beleuchtungssysteme, insbesondere für das Flugfeld, könnten durch intelligente Vernetzung so clever gesteuert werden, dass sie weniger Strom verbrauchen. Und die Gepäck-Container, die Dollys, könnten durch eine Vernetzung beispielsweise auf dem Vorfeld des Flughafens verfolgt werden. Doch dabei gilt es, noch spezielle Herausforderungen zu lösen: Bei der Ortung im Gebäude reichen die üblichen Koordinaten nicht. Vielmehr muss auch die Ebene, die richtige Etage ermittelt werden. Diese Ortung muss bis in die Untergeschosse des Flughafengebäudes funktionieren.

Show-Case für die Smart-City von morgen

Wir erleben durch die Digitalisierung einen dramatischen Wandel in nahezu allen Bereichen. Am Flughafen sind wir stolz darauf, bei der Einführung einer neuen Technologie wie Narrow-Band-IoT dabei zu sein“, sagt Götz. Die digitale Zukunft des Flughafens zu gestalten, macht ihm sichtlich Spaß. Der IT-Mann ist überzeugt: Als Show-Case für die Smart-City kann der Flughafen München seine Position als ein führender und international hoch anerkannter Airport ausbauen.

Pilot in der Praxisdemo

Auf der Hannover Messe vom 23. bis 27. April zeigt Huawei das System, das in Zusammenarbeit mit Telefónica Deutschland am Flughafen München analoge Stromzähler in die digitale Welt bringt. In München können Sie das System auf dem Event „Innovation & Style 2018“ kennenlernen.

Innovation & Style 2018

Viele Show Cases im IoT & M2M Umfeld, sowie unsere digitalen Festnetz- und Mobilfunklösungen der Zukunft, zeigen wir Ihnen vom 20. – 21.04.2018 am Telefónica Deutschland Stand, auf der Innovation & Style 2018. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit unsere Innovationsinitiative Wayra, den Start-up Track der Telefonica Deutschland, kennen zu lernen.

Mehr als intelligente Netze

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Mehr als intelligente Netze

Die Energienetze müssen intelligenter werden, wenn die Energiewende gelingen soll. Das gilt für alle Stromnetze, vom Einspeiser über das Verteilnetz bis zum Verbraucheranschluss. Telefónica bietet als Partner der Energiewirtschaft nicht nur sein durchgängig digitalisiertes Kommunikationsnetz, sondern auch Branchen-Know-how sowie zuverlässigen Kundenservice – für eine verlässliche Energieversorgung für heute und morgen.

Kaum ein anderes Thema betrifft so sehr alle Wirtschafts- und Lebensbereiche wie die sichere Energieversorgung – auch in der Zukunft. Im großen Ziel sind alle Beteiligten, vom Verbraucher über die Industrie bis zur Politik, schnell einig: Die Energieversorgung in Deutschland soll von endlichen Ressourcen auf erneuerbare umgestellt werden.

Foto: iStockphoto / dan_prat

An Schlagwörtern und großen Ideen fehlt es nicht, doch in der konkreten Umsetzung hinkt Deutschland den selbstgesetzten Zielen hinterher. Die Jahrhundertaufgabe ist komplex, viele unterschiedliche Interessen müssen berücksichtigt, eine ganze Reihe verschiedener Technologien müssen eingesetzt und auch noch optimiert werden. Der Blick auf die vielen erforderlichen kleinen Schritte wird davon oft verstellt. Dabei gibt es bereits jede Menge Lösungen, die konsequent zu Ende gedacht und in die Realität umgesetzt sind.

Als eines der großen Telekommunikationsunternehmen weltweit versetzt Telefónica viele Teilnehmer auf dem Energiemarkt in die Lage, jetzt schon an der Energieversorgung der Zukunft zu arbeiten. Zum Beispiel Next Kraftwerke: Dem Betreiber eines virtuellen Kraftwerks, das über die intelligente Vernetzung vieler Windkraft- und Solaranlagen entsteht, verhilft Telefónica in Deutschland durch seine Vernetzungstechnologie zur notwendigen Ausfallsicherheit. Die vielen erforderlichen Steuerungsmodule, die je nach Marktanforderung einzelne Anlagen ein- und ausschalten, sind unter anderem per Mobilfunk miteinander vernetzt. Die Global SIM von Telefónica sorgt dafür, dass diese Vernetzung unabhängig vom verfügbaren Mobilfunknetz bestehen bleibt: Über die Global SIM können sich die Steuerungsgeräte von Next Kraftwerke betreiberunabhängig mit jedem verfügbaren Mobilfunknetz verbinden. So bleibt selbst dann eine Kommunikationsverbindung bestehen, falls es zu temporären Netzunterbrechungen eines Anbieters kommen sollte.

Aber nicht nur bei Stromproduzenten, sondern auch bei Verbrauchern sorgt Telefónica für die zuverlässige Vernetzung: In Großbritannien hat das Unternehmen den bislang größten Auftrag für die kommunikative Vernetzung von Hausanschlüssen gewonnen und baut die nötige Infrastruktur auf, um insgesamt 53 Millionen Stromzähler smart zu machen und zu vernetzen. In Deutschland arbeitet die Allianz von 58 konzernunabhängigen kommunalen Energieversorgern, Trianel, mit dem Lösungsangebot von Telefónica zur Vernetzung von Smart-Metern.

Wir bieten unseren Partnern nicht nur unsere Vernetzungskompetenz“, sagt Sven Koltermann, Leader Energy Sales & Program Lead Smart Energy bei Telefónica Deutschland. „Vielmehr helfen wir ihnen auch, die große Aufgabe der Vernetzung unserer Energieversorgung zu vereinfachen.

Dafür steigt Telefónica tief ins Know-how um Technik und Abläufe für die Digitalisierung der Energiewirtschaft ein: So hat das Unternehmen ein Testprogramm aufgesetzt, das das Kommunikations- und Roaming-Verhalten von Smart-Meter-Gateways überprüft. Passt die eingesetzt Mobilfunklösung wirklich zum eigentlichen Zählersystem? Wie zuverlässig lässt sich darüber eine Verbindung zum nächsten Mobilfunknetz aufbauen? Welche Störungen können auftreten und wie lassen sie sich vermeiden? Bei den Tests wird im Labor sukzessive das Netz von Telefónica heruntergefahren, sodass sich das Gateway in ein anderes Netz einwählen muss. Zudem wird das Verhalten der Geräte bei verlängerten Latenzzeiten auf der Mobilfunkstrecke evaluiert. Alle Anbieter von Smart-Meter-Gateway auf dem deutschen Markt, Devolo, Discovergy, Dr. Neuhaus, EFR, EMH Metering, Landis + Gyr, PPC und Theben, lassen ihre Systeme so von Telefónica testen.

Wir stellen damit unsere Kompetenz in Sachen Funk- und Datenkommunikation zur Verfügung. Damit überprüfen die Hersteller die Zuverlässigkeit ihrer Netzwerklösung, sodass sich deren Kunden, also insbesondere Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen, darauf verlassen können, dass die Vernetzung der entsprechenden Smart-Meter auch funktioniert“, erklärt Koltermann. „Damit erweitern wir die Kompetenz der Hersteller von Smart-Meter-Gateways, da diese sich bislang vor allem auf die Zuverlässigkeit der eigentlichen Messsysteme konzentriert haben.

Sven Koltermann, Leader Energy Sales & Program Lead Smart Energy, Telefónica Deutschland

Eine wesentliche Erleichterung mit großer Flexibilisierung ermöglicht Telefónica zusätzlich mit einem Programm, das Beschaffung, Produktion und Inbetriebnahme von Smart-Meter-Gateways vereinfacht. In einem gut abgestimmten Lieferprozess versorgt das Telekommunikationsunternehmen Smart-Meter-Hersteller mit seiner Global SIM, je nach gewünschtem Formfaktor als SIM-Karte oder als fest einbaubaren SIM-Chip. Der Vorteil: Da die Global SIM in jedes verfügbare Mobilfunknetz roamen kann, brauchen sich Smart-Meter-Anbieter und -Kunde nicht darum zu kümmern, über welches Netz später die Energiemessdaten gesendet und die Anlagen gesteuert werden. In der Produktion werden die intelligenten Messstellen oder die Smart-Meter-Gateways mit einer Global SIM ausgestattet. Erst bei Inbetriebnahme entscheidet sich, welchen Weg die Datenkommunikation übernimmt. Hersteller können damit ihr Smart-Meter-Angebot vereinfachen, ohne dass sie ihre Kunden dabei auf ein spezielles Mobilfunknetz festlegen.

Davon profitieren auch die Stadtwerke und Energieversorger, weil sie die Smart-Meter und Smart-Meter-Gateways der entsprechenden Anbieter überall einsetzen können, wo ein Mobilfunknetz verfügbar ist – Betreiber-unabhängig. Ohne diese Technik müssten diese Unternehmen Mess- und Kommunikationssysteme für jeden einzelnen Mobilfunknetzbetreiber vorhalten und an jeder Messstelle aufs Neue entscheiden, welche Systeme an welcher Stelle zum Einsatz kommen“, sagt Koltermann.

Das Unternehmen co.met, einer der großen Messstellenbetreiber und -dienstleister in Deutschland, nutzt diese Möglichkeit bereits für sein Angebot SEN.connect. Es besteht aus drei Bausteinen: aus der Global SIM von Telefónica, die bei der Theben AG, Hersteller von Smart-Meter-Gateways, bereits in der Produktion integriert werden, aus einem M2M-Webportal zur Administration der Gateways, das alle erforderlichen und nützlichen Daten rund um die Global SIM von der IoT Smart Meter Center-Plattform von Telefónica übernimmt und die Dienstleistung des Smart-Meter-Betriebs. So können Stadtwerk-Kunden der co.met Gateways mit vorkonfektionierter Global SIM Karte bestellen. Hersteller Theben sendet co.met den Elektronischen Lieferschein inklusive der nötigen Daten der eingebauten Global SIMs, über die schließlich im Mobilfunknetz die Zuordnung für die Kunden möglich wird. „Wir vereinfachen so den Prozess zum betriebsfertigen Smart-Meter-Gateway ganz wesentlich“, sagt Koltermann. „Die co.met braucht nicht erst Karten zu bestellen, die sie an ihre Stadtwerk-Kunden liefern muss, die diese wiederum an Theben oder einen anderen Gateway-Hersteller senden. Vielmehr können die Stadtwerke die gewünschte Hardware direkt bestellen.“

Kooperationen wie diese weisen den Weg in die Zukunft der Energieversorger. Einzelne Unternehmen können kaum besser die wachsende Komplexität der Energiewende beherrschen. Erst die Zusammenarbeit von Anbietern unterschiedlicher Technologien und Marktzugänge ebnet den Weg zur Umstellung auf regenerative Energiequellen. Telefónica ermöglicht mit seinen digitalen Netzen die intelligente Analyse und Steuerung der Systeme. Somit sind Kommunikationsnetze zum Schlüssel für die Zukunft der Energieversorgung geworden. Telefónica bietet zusätzlich Branchen-Know-how und Erfahrung, zum Einstieg in die Zukunft der Energieversorgung. Denn die Energiewende braucht mehr als intelligente Netze.

Neue IoT-Studie zeigt:
Internet of Things gewinnt an Relevanz

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Neue IoT-Studie zeigt: Internet of Things gewinnt an Relevanz

Bereits 78 Prozent aller Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gehen davon aus, dass das Internet of Things (IoT) innerhalb der kommenden drei Jahre wichtig bis sehr wichtig wird.

Eine aktuelle IDG-Studie zu IoT zeigt nicht nur die gewachsene Relevanz des Themas, sondern auch eine gestiegene Anzahl an entsprechenden Projekten vor allem in größeren Unternehmen. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Industrie 4.0, Qualitätssicherung und Smart Connected Products werden in Zukunft die IoT-Investitionen weiter ansteigen lassen.

Foto: Shutterstock / chombosan

Telefónica in Deutschland bietet Kunden neben verschiedenen IoT-Lösungen einen umfangreichen IoT-Erfahrungsschatz durch eine Vielzahl realisierter Projekte für Groß- und Mittelstandskunden aus unterschiedlichen Branchen. Damit ist Telefónica in Deutschland Vorreiter im Bereich Internet of Things.

Globale- und Mittelstandsunternehmen setzen laut Studie künftig auf IoT

Unternehmen versprechen sich vom Internet der Dinge neue und bessere Serviceangebote, die Erschließung neuer Kundenpotenziale sowie effizientere Geschäftsprozesse. Aktuell sind jedoch die großen Firmen in Sachen IoT noch Vorreiter. Sie weisen dem Internet of Things eine größere Bedeutung zu als mittlere und kleinere Unternehmen. Bereits 30 Prozent der Big Player haben erfolgreich IoT-Projekte umgesetzt.

Wer IoT-Lösungen umsetzt, profitiert dabei auf vielfältige Weise. Zufriedenere Kunden und neue positive Impulse für das Geschäft stehen für Unternehmen an oberster Stelle, wenn es um die Umsetzung von IoT-Anwendungen geht. Internet of Things-Lösungen zahlen sich mehrfach aus.

Sie reduzieren Kosten durch vereinfachte und automatisierte Geschäftsprozesse und sorgen für Wettbewerbsvorteile durch neue Geschäftsmodelle.

Die größten Bedenken bei der Umsetzung von IoT-Projekten haben Unternehmen laut der Studie beim Thema Sicherheit. 44 Prozent sehen das Internet of Things als neues Einfallstor für DDoS- oder Hacker-Angriffe. Für 41 Prozent der Unternehmen liegt die größte Hürde darin, dass sie Geschäftsprozesse verändern und anpassen müssen. Eine weitere Herausforderung stellt für ein Drittel der befragten Firmen die Komplexität des Themas dar.

Telefónica Business Solutions bietet globale IoT-Kommunikation für Unternehmen

Laut einer Studie der IDG strebt die Industrie über IoT eine Steigerung der Produktivität, kürzere Rüstzeiten und eine Senkung der Energiekosten an. Bei der Wahl eines Anbieters achten Unternehmen vor allem auf technisches Know-How, Branchenkompetenz und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Telefónica Deutschland vereint diese Kompetenzen durch umfangreiche praktische IoT-Erfahrungen auf nationaler und internationaler Ebene. Zudem bietet das Unternehmen bereits seit Jahren maßgeschneiderte und prämierte IoT-Lösungen für seine Kunden. Bei der Funkschau Leserwahl 2017 sicherte sich der Mobilfunkanbieter mit seiner IoT Smart Center Plattform den ersten Platz in der Kategorie M2M-Dienste / Plattformen und erhielt das Prädikat „Produkt des Jahres“.

Mit seiner Lösung einer automatisierten Datenübertragung zwischen Objekten und Maschinen bietet Telefónica einen hochmodernen IoT Connectivity Hub, der allen Kunden eine einfache Verwaltung von IoT-Verbindungstechnologien ermöglicht.

Unsere prämierte IoT Smart Center Plattform ist der beste Beweis dafür, dass es für komplexe Unternehmensprozesse einfach zu bedienende IoT-Lösungen gibt“, so Dirk Grote. „Das Tool vereint hochmodere automatisierte M2M-Kommunikation mit einem einfachen Managementsystem, das es unseren Kunden ermöglicht, IoT-Anwendungen zu realisieren und dabei flexibel und transparent zu steuern.

IoT Connect – Maschinen und Geräte einfach vernetzen

Wichtigster Faktor für die Funktionalität des Internet of Things ist die Konnektivität. Mit der Global SIM und der IoT Smart Center Plattform offeriert Telefónica einfache und weltweit nutzbare Kommunikationslösungen. Globale Erreichbarkeit und Datenübertragung – im Inland, Ausland und in Echtzeit – erhalten Kunden mit der M2M Global SIM von Telefónica Business Solutions. Als einer der größten Mobilfunkanbieter Europas bietet Telefónica höchste Netzsicherheit und -verfügbarkeit für Geschäftsanwendung. Für die Nutzung in Deutschland stehen Kunden alle Netze mit einer einzigen SIM-Karte zur Verfügung. Somit ist die beste Netzabdeckung und Erreichbarkeit von Maschinen und Geräten garantiert.

Mit der IoT Smart Center Plattform nutzen Kunden ein komfortables und effektives Managementsystem für ihre IoT SIM-Karten. Unternehmen erhalten mit der Plattform wirkungsvolle Werkzeuge an die Hand, um kosteneffizient ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. Alle Funktionen zur Visualisierung, Kontrolle und Überwachung von SIM-Karten sind übersichtlich in einer Weboberfläche zusammengefasst, die sich intuitiv bedienen lässt. Gleichzeitig erfüllt die IoT Smart Center Plattform höchste Anforderungen an Datensicherheit.

Das eigens für IoT-Anwendungen konzipierte Tarifmodell IoT Connect ermöglicht darüber hinaus einen einfachen Einstieg in das Internet der Dinge und in M2M-Anwendungen. Der modulare Leistungskatalog aus Basistarif und zubuchbaren Zusatzleistungen gestattet Kunden eine individuelle Zusammenstellung von IoT-Lösungen und M2M-Anwendungen – unabhängig von der Unternehmensgröße. Erreichbar machen das kurze Laufzeiten, flexible Einstiegskonditionen, attraktive Tarife, das Pooling der Datenkontingente und die europaweite Zuschaltung von Netzen.

IoT Plattform für Endkonsumenten

Neben dem Fokus auf Konnektivitätsangebote für IoT im Businessumfeld hat Telefónica Deutschland im Jahr 2016 die digitalen Wachstumsfelder „Advanced Data Analytics“ und „Internet of Things für Endkonsumenten“ in einer eigenen Gesellschaft gebündelt, der Telefónica Germany NEXT GmbH. Dort entsteht die IoT-Softwareplattform namens „Geeny“, die es anderen Unternehmen ermöglicht, vernetzte Produkte für Endkunden anzubieten. Mit den auf der Geeny-Plattform laufenden Device-Applikationen können Endkunden in Zukunft unterschiedliche smarte Geräte mit verschiedenen Anwendungen kombinieren oder miteinander vernetzen und haben dabei immer den Überblick über die Verwendung ihrer Daten.

Download IoT-Studie 2018

IoT Studie 2018 – wir vernetzen den Mittelstand

Zur Studie:
Die Studie Internet of Things 2018 basiert auf einer Online-Befragung in der DACH-Region. Im Zeitraum vom 21. September bis 5. Oktober 2017 wurden insgesamt 385 abgeschlossene und qualifizierte Interviews durchgeführt. Grundgesamtheit sind oberste (IT-)Verantwortliche von Unternehmen in der DACH-Region: strategische (IT-) Entscheider im C-Level-Bereich und in den Fachbereichen (LoBs), IT-Entscheider und IT-Spezialisten aus dem IT-Bereich.

Partner der Studie Internet of Things 2018 sind die Unternehmen Alnamic, Device Insight, Q-Loud, Alcatel-Lucent Enterprise, Lemonbeat sowie Telefónica Business Solutions.
Hier können sie die IoT-Studie herunterladen.

Weitere Fachvorträge, Studien und Whitepapers gibt es in unserem Downloadbereich.

Dem Angriff der Dinge vorbeugen

IOT & M2M

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Dem Angriff der Dinge vorbeugen

Mit dem Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) weitet sich die Basis für Cyberangriffe aus. Sicherheit ist deshalb auch im Netz der Sensoren und Controller zum Topthema geworden.

Im Herbst 2016 erfolgte der erste Angriff. Oder besser: Es wurde der erste Angriff bekannt. Und zwar ein Angriff aus dem Internet der Dinge auf wichtige Server. Webseiten von Netflix, Twitter, Spotify und anderen waren über viele Stunden nicht wie üblich erreichbar. Kriminelle hatte mit der Schadsoftware namens Mirai Hundertausende ungeschützter Geräte im Internet wie IP-Kameras und digitale Videorekorder gekapert, zu einem sogenannten Botnetz zusammengeschaltet und mit deren Rechenleistung den Angriff gestartet.

Spätestens seitdem ist klar, dass jedes vernetzte Gerät von Kriminellen angegriffen und für Straftaten missbraucht werden könnte – sofern es nicht ausreichend geschützt ist. Sowohl Unternehmen als auch Verbraucher machen sich Sorgen um die Sicherheit von IoT-Anwendungen. Das international tätige Unternehmen Gemalto, spezialisiert auf die Absicherung digitaler Dienste, hat in einer aktuellen Studie ermittelt, dass deshalb 96 Prozent der Unternehmen und 90 Prozent der Verbraucher staatliche Regelungen für die IoT-Sicherheit befürworten. Die größte Sorge gilt dabei dem Missbrauch der Geräte und dem Datenschutz: 65 Prozent der Verbraucher befürchten, dass Hacker die Kontrolle über ihre vernetzten Geräte übernehmen könnten. 60 Prozent bereitet der mögliche Diebstahl ihrer Daten Kopfzerbrechen. Dabei mangelt es nicht an Erfahrung mit dem Internet der Dinge. 54 Prozent der Verbraucher besitzen durchschnittlich vier vernetzte Gegenstände – allerdings gehen nur 14 Prozent davon aus, dass sie wirklich gut über die Sicherheit ihrer Geräte Bescheid wissen. Auch auf Unternehmensseite sieht es nicht wirklich gut aus: Nur 33 Prozent der Unternehmen glauben, dass sie ihre IoT-Anwendungen und die Daten gut und sicher im Griff haben. Immerhin: Zwei Drittel der Unternehmen gaben an, dass sie alle Daten verschlüsseln, die sie über IoT-Geräte erfassen und speichern.

Wenn IoT-Anwendungen aber erfolgreicher werden sollen, müssen die Anwender Vertrauen in deren Sicherheit haben. Dies ist und bleibt ein komplexes Thema – umso wichtiger ist es, schon bei Neuentwicklungen auf den Schutz von Gerät, Prozessen und Daten zu achten. „Security by Design“ und „Privacy by Default“ sind zwei Prinzipien, die hierbei helfen können: Wenn von Anfang an bei der Umsetzung einer Idee Sicherheitsaspekte mitberücksichtigt werden, wird die praktische Absicherung einer Anwendung einfacher. Ein Beispiel für „Security by Design“: Damit bei Geräten auch nach ihrer Inbetriebnahme neu entdeckte Sicherheitslücken geschlossen werden können, sollte die Software der Geräte updatefähig sein.

Entsprechend muss deren Speicher aktualisierbar und die sichere Anbindung an die erforderliche Update-Routine sichergestellt sein. Dabei ist auch zu berücksichtigen, was bei einem Fehler dieser Aktualisierung passiert. Oder: Ein Gerät wird zwar mit Standard-Passwort ausgeliefert, eingesetzt werden kann es aber erst, wenn ein individuelles Passwort vergeben wurde. Und „Privacy by Design“ bedeutet beispielsweise, dass die Werkseinstellungen auf Datensparsamkeit ausgelegt sind, also möglichst wenig Daten gespeichert oder übertragen werden.

Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Crisp Research hat in einer Studie für den TÜV IT ermittelt, wie Unternehmen mit dem oft auftretenden Konflikt „Innovationsgeschwindigkeit gegen Sicherheit“ umgehen. Das Ergebnis: Nur 8,4 Prozent der Unternehmen durchlaufen in der Entwicklung neuer Produkte oder Services die klassischen Schritte Planung, Umsetzung und Kontrolle mit möglicher Nachbesserung und erneuter Kontrolle. Oft wird dem Thema „Time to Market“ größere Bedeutung beigemessen als dem Thema Sicherheit. Sicherheit wird vielfach als Bremse für Innovationen angesehen. „Noch setzen zu wenige Unternehmen IT-Sicherheit konsequent durch“, sagt denn auch Dr. Ekkard Schnedermann, Senior Analyst bei Crisp Research. „Wir brauchen Ansätze wie ‚Security by Design‘ und ‚Security by Default’, weil wir nur so Innovation und Sicherheit zusammenbringen können. Und nur mit Sicherheit schaffen wir das nötige Vertrauen in neue Anwendungen.“

Unternehmen, die dies konsequent umsetzen, schaffen zumindest die Voraussetzung dafür, dass Cyberangriffe aus dem Internet der Dinge massiv erschwert werden.

Um Kunden sichere Anwendungen und Lösungen anbieten zu können, arbeitet Telefónica mit international führenden Partnerunternehmen wie dem amerikanischen Sicherheitsspezialisten Symantec zusammen (zum Pressebericht). Gemeinsam planen beide Unternehmen, Sicherheitslösungen für IoT-Umgebungen anzubieten. ElevenPaths, die Cyber Security Unit von Telefónica, kündigte an, mit Symantec Managed PKI Service zu integrieren, um IoT-Umgebungen vor Cyberangriffen zu schützen.

Platz Eins für Telefónicas IoT Smart Center Plattform

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Platz Eins für Telefónicas IoT Smart Center Plattform

Telefónica Deutschland sichert sich bei der diesjährigen Funkschau-Leserwahl den ersten Platz in der Kategorie M2M-Dienste / Plattformen. 14 weitere Teilnehmer standen zur Auswahl, aber nach Auszählung der insgesamt 125.000 abgegebenen Leserstimmen, setzte sich die IoT Smart Center Plattform von Telefónica gegen die anderen Mitbewerber durch. Mit dieser Technologie wird einer der bedeutendsten Wachstumsbereiche der IoT und M2M-Kommunikation ausgezeichnet.

Telefónica bietet mit seiner Lösung einer automatisierten Datenübertragung zwischen Objekten und Maschinen einen hochmodernen IoT Connectivity Hub, der allen Kunden eine unkomplizierte Verwaltung von IoT-Verbindungstechnologien ermöglicht. Insbesondere die Effizienz und Einfachheit des Managementsystems dürfte die Funkschau-Leser überzeugt haben.

IoT Smart Center Plattform: M2M- und IoT-Verbindungen intelligent managen

„Mit unserer IoT Smart Center Plattform geben wir unseren Kunden ein Werkzeug an die Hand, um kosteneffizient ihre Geschäftsprozesse zu analysieren und zu optimieren. Die Auszeichnung der Funkschau ist eine tolle Bestätigung dafür, dass unsere Kunden mit unserem Produkt zufrieden sind. Darüber freuen wir uns natürlich“, so Dirk Grote, Leiter des Geschäftskundenbereichs der Telefónica in Deutschland.

Ein herausragendes Merkmal der Plattform ist, dass alle Funktionen zur Visualisierung, Kontrolle und Überwachung sämtlicher Datenkommunikation von unterschiedlichen Geräten und Maschinen in nur einer Weboberfläche zusammengefasst sind. Somit haben Geschäftskunden aufgrund höherer Transparenz und trotz minimalen Aufwands volle Kontrolle über den weltweiten Einsatz ihrer Lösungen.

Die nützlichen Analyse-Tools der Smart Center Plattform garantieren den Kunden außerdem tiefe Einblicke in das Nutzungsverhalten einzelner Geräte und ermöglichen zum Beispiel die einfache Konfiguration von Benutzerkonten, Berechtigungskonzepten oder Tarifeinstellungen.

Dank IoT-Technologie: Zu jeder Tageszeit unkompliziert Pakete empfangen

Wie die IoT Smart M2M Plattform ganz praktisch im Alltag Anwendung findet, zeigt der Service von PAKETIN. Das Unternehmen hat einen Paketkasten entwickelt, in dem Pakete unkompliziert zu jeder Tageszeit abgelegt werden können, und garantiert somit eine Zustellung, auch wenn der Empfänger nicht zu Hause ist. Jeder Logistikdienstleister kann diese Warenübergabelösung bequem über einen Anruf beim Paketkasten bzw. durch die dafür eigens entwickelte PAKETIN-App verwenden. Jörg Hänel, Geschäftsführer der PAKETIN GmbH lobt dabei die praktische Digitale Lösung des Herstellers Telefónica: „Die Telefónica IoT Smart Center Plattform erleichtert die Überwachung der Paketkästen enorm. Außerdem war die Einbindung der Technologie in den gesamten Fertigungsprozess unserer Kästen äußerst unkompliziert und simpel.“

5G connect conference

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5G connect conference

Telefónica gibt einen Ausblick auf die Gigabit-Netze der Zukunft

Bei der diesjährigen „connect conference“ in München war Telefónica mit zahlreichen Experten vor Ort und zeigte Chancen und Herausforderungen des zukünftigen 5G-Standards auf. Cayetano Carbajo Martín, CTO – Managing Director Networks von Telefónica, gab den Konferenz-Teilnehmern in seiner Keynote mit auf den Weg, den Rollout des neuen Mobilfunkstandards bei aller Euphorie auch differenziert zu beleuchten.

Welchen Mehrwert bringt der neue Standard sowohl Betreibern als auch Nutzern gegenüber etablierten 3G und 4G-Netzwerken? Welche Rolle spielt der aktuelle Rollout von 4G für 5G? Ist 5G eine „one network fits it all“-Lösung? Diese und weitere wesentliche Fragen hat Telefónica-CTO Cayetano Carbajo Martín am 1. Juni anlässlich einer 5G Konferenz der Fachzeitschrift connect in München beantwortet:

Foto: Lukas Barth

“We at Telefónica see the revolutionary side of 5G: The network architecture will change radically! Concepts like Network Function Virtualization (NFV) and Network Slicing will allow a more efficient use of hardware components which are the base for many innovative applications. Software defined network (SDN) based on a fiber optic network will enable a smooth rollout. This means that 4G/LTE will be the last “One network fits it all”.”

Die Mobilfunkanbieter sind sich einig

Während der 5G Konferenz hat sich eines deutlich herauskristallisiert: „Race for Peak Rates“ bringt die Mobilfunkanbieter auf dem Weg zu 5G nicht weiter

– diese Meinung vertritt nicht nur Cayetano Carbajo Martín CTO – Managing Director Networks von Telefónica, sondern auchMichael Reinartz, Bereichsleiter Innovation, von Vodafone sowie Martin Bouchard, Senior Vice President Technische Planung & Rollout, der Telekom. Im Fokus steht die User Experience: Nutzer sollen ihre Dienste störungsfrei nutzen können, beispielsweise beim Streamen von Videos oder Musik. Das muss unabhängig davon möglich sein, ob die Bandbreite 10, 100 oder 500 Mbps beträgt.

Das ist die Zukunft des Netzes

Kunden profitieren mit dem zukünftigen 5G-Netz vonniedrigeren Latenzzeiten und einer hohen Zuverlässigkeitfür besonders anspruchsvolle Applikationen. Es verbindet sämtliche digitalen Devices und zwar weit über die Vernetzung, die uns M2M-Lösungen heute bieten hinaus. Selbst die Interaktion des 5G-Mobilfunknetzes mit anderen Netzwerken wie WiFi und LTE sind dann möglich. Wirtschaftlich ist das neue Gigabit-Netz ebenfalls. DerEnergieverbrauch lässt sich insbesondere bei IoT-Anwendungen massiv reduzieren. Einige Anwendungen werden in Zukunft mehr als zehn Jahre mit nur einer Batterie auskommen. Auch wenn noch niemand alle zukünftigen Use-Cases voraussagen kann, eröffnen sich mit 5G drei bedeutende neue Geschäftsfelder:

Cayetano Carbajo Martín, CTO – Managing Director Networks
Foto: Jörg Borm

Cayetano Carbajo Martín ist überzeugt, dass Telefónica maßgeblich den Wandel zu 5G vorantreiben wird:

“Telefónica is very optimistic that we as a mobile communication provider will always be able to make a difference by offering our long-term industry experience, valid client contacts and connectivity as managers of big networks. And: Telefónica as a provider with a high level competence will be part of the new ecologic system”.

Ein erstes Gefühl in Richtung 5G vermittelt das Münchener Tech City-Projekt von Telefónica: Das 4,5G-Hochgeschwindigkeits-Mobilfunknetz dient derzeit auch als Test- und Forschungsumgebung für den zukünftigen Standard.

Anwendungen, die gleichzeitig geringe Latenzzeiten und hohe Übertragungsraten benötigen, werden in dem Pilotnetz auf ihre Praxistauglichkeit getestet. Die leistungsfähige Systemtechnik stellt der langjährige Technologiepartner Huawei bereit. Bei diesem Münchener Tech City-Projekt gelang es den beiden Unternehmen Ende Februar 2017, weltweit erstmals in einem Feldversuch Massive MIMO im Frequenzbereich um 3,5GHz Ende zu Ende einzusetzen und erzielte eineDatenübertragungsgeschwindigkeit von 650 Mbps. Mit der Zusammenlegung von fünf lizensierten LTE-Frequenzbändern verzeichneten die Unternehmen Anfang März den nächsten Erfolg indem sie eine maximale Peak-Downloadrate von 1,65 GBit/s erreichten. Gemeinsam bereiten die beiden Treiber der Digitalisierung in Deutschland den Weg zu 5G.

Ein weiteres Großprojekt setzen Telefónica und Ericsson auf der A9 zwischen München und Nürnberg um. Mit 5G Connected Mobility arbeiten sie an der vernetzten Mobilität der Zukunft. Reale Anwendungsumgebungen bieten die optimale Voraussetzung für praxisnahe Tests. Damit wird die Autobahn zum digitalen Testfeld für Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation in Echtzeit.