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CEBIT 2018 – ein entspanntes ITK-Festival

Die Cebit hat in diesem Jahr vieles anders gemacht. Die Resonanz ist sehr unterschiedlich. Doch eines war eindeutig: Die IT- und Telekommunikationsindustrie werden anfassbar und erlebbar in ihrer Präsentation. Nicht Bildschirme, sondern Exponate von Autos über Drohnen bis hin zu einem Riesenrad zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Internet der Dinge, Robotik und Künstliche Intelligenz gehörten zu den Topthemen

Computerprogramme sind abstrakt und kommen mittlerweile in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen zum Einsatz. Kommunikationsnetze verbinden längst nicht mehr nur Rechner und Telefone, sondern nahezu alle Gegenstände. Doch erst konkrete Anwendungen veranschaulichen, welche Bedeutung IT und Vernetzung haben. Zum Beispiel für einen fröhlichen Freizeitparkbesuch ohne lange Wartezeiten: Der deutsche IT-Riese SAP zeigte auf dem Außengelände der Cebit nicht nur im Modell, wie Software dafür sorgen kann, dass sich keine langen Menschenschlangen vor Attraktionen wie Achterbahn und 3D-Kino bilden.

Vielmehr vermittelte er seinen Besuchern auch gleich konkret den Spaß eines klassischen Kirmesvergnügen mit einem Riesenrad und lud zur Rundfahrt in luftige Höhen ein. Ähnlich das amerikanische IT-Urgestein IBM: Das Unternehmen zog seine Gäste auf einer Plattform an einem Kran in die Höhe – als Veranschaulichung für die „IBM Cloud“, die jetzt als Oberbegriff für die Vermarktung seiner Cloud-Services verwendet wird.

Auf großes Interesse stießen insbesondere die Roboter, die es auf der Cebit zu sehen gab. Pepper, die rund 1,20 Meter große humanoide Maschine von Softbank Robotics, kann Besucher nicht nur informieren, sondern reagiert auch auf Emotionen und kann so besser auf sein menschliches Gegenüber eingehen.

Und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zeigte einen Roboter, der selbstständig erkennt, wann beispielsweise ein Monteur Unterstützung benötigt – etwa um über Kopf eine Platte festzuhalten oder um ein Bauteil anzunehmen.

Einer der Pioniere, der Roboter ähnlich uns bekannten Lebewesen entwickelt, stellte auf der Cebit seine Überlegungen zur Robotik vor. Marc Reibert, Gründer von Boston Dynamics, lenkte in einem Podiumsgespräch das Thema auf einen ganz wesentlichen Aspekt seines Fachgebiets: Künstliche Intelligenz (KI): Sie bestimmt im Wesentlichen, was die Maschinen heute können und machen. Das gilt gleichermaßen für das Erkennen von Gefühlen wie von Situationen. Und auch für das stabile Gehen einen Roboterhundes, wie sein Unternehmen ihn auf der Cebit vorstellte.

Ebenfalls konkret in der Anwendung von IT und Kommunikationsnetzen präsentierte sich Telefónica Deutschland auf der Cebit. Als zentrales Ausstellungsstück zeigte das Unternehmen einen vernetzten Kühlschrank „HelloFresh GO“ – nicht als die über viele Jahre bemühte Maschine, die automatisch Käufe tätigt und so quasi selbstständig für Nachschub sorgt. Vielmehr zeigte Telefónica eine smarte Verkaufsmaschine von HelloFresh, in der frische Lebensmittel zur gesunden Versorgung von Mitarbeitern in Unternehmen gekühlt angeboten werden. Der Kühlschrank arbeitet über Telefónica per Mobilfunk vernetzt, ermöglicht so nicht nur Fernwartung, sondern insbesondere auch Bezahlvorgänge und automatisierte Disposition für die Neubefüllung.

Weitere Showcases zeigten, wie Telefónica Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützt: zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit Geotab mit einer Komplettlösung für intelligentes Fuhrparkmanagement. Von Vernetzung dank Telefónica profitiert auch das amerikanische Unternehmen GTX: Seine SmartSole, eine intelligente Schuh-Einlegesohle, in der Sensoren und Mobilfunkmodul fest eingebaut sind. Darüber können gefährdete oder orientierungslose Menschen zuverlässig geortet werden, sodass ihnen im Bedarfsfall schnell geholfen werden kann. Und Telefónica NEXT präsentierte Datenanalysen für Handel und Verkehrsplanung für die Praxis und neue Ansatzpunkte für das Internet der Dinge im Verbraucherbereich.

Bereits auf der Hannover Messe Industrie im April hatte Telefónica Deutschland eine spannende Anwendung für Industrie 4.0 gezeigt: Das Unternehmen vernetzt Nokias „Factory in a Box“ per LTE mit Sensoren, Maschinen und Sicherheitseinrichtungen, sodass die Produktionserweiterung quasi nahtlos an eine bestehende Produktion angebunden werden kann, etwa über eine privates lokales LTE-Netz.

Bei aller Begeisterung für smarte Maschinen wurde auf der Cebit durchaus auch kritisch über das Topthema Künstliche Intelligenz diskutiert. Dabei zog sich ein Grundgedanke eines alten Romans durch viele Vorträge: Isaac Asimov und sein Werk „I Robot“, in dem die drei Grundregeln für Roboter erstmals postuliert wurden. Durch die schnelle Weiterentwicklung der Technik haben sie in ihrer Bedeutung längst die Literatur verlassen und finden im realen Leben Anwendung. Oberstes Gebot: Die Maschine, der Roboter, die künstliche Intelligenz darf den Menschen nicht schädigen.

Neben den sehr ITK-nahen Themen zählten Fahrzeuge zu den Attraktionen auf der Cebit. Volkwagen gehörte zu den großen Ausstellern und zeigte neben seinem autonom fahrenden Auto Cedric auch die Anwendung von Quanten-Computing,  von dem große Leistungssprünge in der Rechenleistung erwartet werden.

Ein Start-up gleich gegenüber vom Stand des größten Automobilherstellers zeigte konkret, wie Elektromobiltät heute aussehen kann und für größere Gesellschaftsschichten bezahlbar wird: e.Go Mobile, im Umfeld der Rheinisch-westfälischen Technischen Hochschule Aachen entstanden, präsentierte seinen vergleichsweise günstigen kleinen Viersitzer und einen elektrisch angetriebenen Kleinbus, der bei einer Grundfläche eines 7-er BMWs Platz für 15 Fahrgäste bietet.

Das ganz normale Leben gehörte schließlich auch zur Cebit. Noch nie hatte die Messe so viel Raum für Freizeit und Spaß eingeräumt wie in diesem Jahr. Neben Riesenrad und Wolkenhöhenzug sorgte eine Surferwelle bei Intel für Besucherspaß. Und das abendliche Konzert sorgte mit Künstlern wie der Band Mando Diao für beschwingte Feierabendstimmung.

Die Veranstalter äußerten sich am Ende der Cebit zufrieden mit Verlauf und Ergebnis der Messe. 120.000 Besucher seien ein guter Anfang für ein neues Konzept. Im vergangenen Jahr waren es allerdings noch rund 200.000 gewesen. Vereinzelt waren kritische Stimmen von Ausstellern und Besuchern zu hören. Nach bisherigen Planungen soll die neue Cebit aber auch eine zweite Chance bekommen. Sie soll vom 24. bis 28. Juni 2019 stattfinden.

Auf die Vernetzung kommt es an

Nicht Sensoren, Antriebe und Steuerung sind im Internet der Dinge (IoT) neu, und auch die digitale Technik nutzen wir bereits seit Jahrzehnten. Neu ist allein die Vernetzung aller möglichen Dinge, Geräte und Einrichtungen. Daher kommt der Verbindung dieser eine entscheidende Rolle zu. Sie muss nicht nur zuverlässig sein, sondern auch gut zu managen, damit man vom IoT wirklich profitieren kann.

Die ehemals klaren Grenzen zwischen Informationstechnologie, Telekommunikation und Produktionstechnik haben an Bedeutung verloren. Die diesjährige Hannover Messe hat dies eindrucksvoll vorgeführt. Der Berliner Tagesspiegel betitelte sie als „Leistungsschau der Digitalisierung“ – als wäre die weltgrößte Industriemesse ein Ableger der eigentlichen Digital-Messe in Hannover, der CEBIT. Die Erkenntnis, die dahintersteckt, ist klar: Alle Sektoren der Wirtschaft werden von der Digitalisierung erfasst, von der Landwirtschaft über die produzierende Industrie bis hin zu den Dienstleistern. Keine ganz neue Erkenntnis mehr und doch zögern Unternehmen noch, die Chancen von Digitalisierung und IoT zu ergreifen. Ihre Gründe haben die Marktforscher von IDC in einer aktuellen Studie ermittelt: 26 Prozent der befragten Unternehmen sehen in der Komplexität von IoT-Initiativen die größte Hürde, jeweils 20 Prozent fehlen ganzheitliche Lösungen und die Softwaresicherheit.

HelloFresh

Doch es lohnt, diese Hürde zu überspringen, wie viele praktische IoT-Anwendungen zeigen. Denn dann können neue Geschäftsfelder erobert werden – wie es etwa HelloFresh, der Berliner Anbieter von Lebensmittelpaketen im Abomodell für Endverbraucher, gerade macht: Das Unternehmen will sein Business um Geschäftskunden erweitern und dafür Kühlschränke unter dem Namen HelloFreshGo mit frischen Lebensmitteln, Snacks und Getränken in Firmen platzieren.

Die Abrechnung der entnommenen Waren, Nachbestellung und das Gerätemanagement erfolgen über ein integriertes IoT-Modul. Es sendet und empfängt die erforderlichen Daten per Mobilfunk. So sind für das Aufstellen von HelloFreshGo nur ein kleiner Platz und eine Steckdose für den Stromanschluss erforderlich. Einfacher kann ein IoT-System für den Anwender kaum sein.

Und auch für HelloFresh ist ein wesentlicher Teil der Lösung gut zu stemmen: Das junge Unternehmen arbeitet mit Telefónica in Deutschland zusammen, nutzt Konnektivität über Telefónica und setzt bei Verwaltung und Steuerung die IoT Smart Center Plattform von Telefónica ein – damit die Erweiterung des Geschäftsfelds auch stets transparent, nachvollziehbar und steuerbar für Hello-Fresh bleibt.

Smarter Kühlschrank: HelloFreshGO

GTX Corp.

Ein weiteres Unternehmen im IoT-Umfeld ist der amerikanische Spezialist für Wearables, die GTX Corp. Es hat seine Smart-Sole weiterentwickelt, über die gefährdete oder orientierungslose Menschen in Echtzeit lokalisiert werden, um ihnen bei Bedarf schnell helfen zu können.

Jetzt hat das Unternehmen zusätzliche Sensortechnik in seine Sohle eingebaut, über die Laufstil und Bewegung der Träger analysiert werden können. Damit erweitert sich der Kreis potenzieller Kunden auf jeden, der mehr über seinen Gang, über mögliche Fehlstellungen und falsche Belastungen erfahren und diese korrigieren will.

Wichtige Voraussetzung: Die Konnektivität, über die die Bewegungsdaten übertragen werden, bleibt verwaltbar. Telefónica als Partner gibt GTX mit der IoT Smart Center Plattform genau dafür das erforderliche Werkzeug an die Hand und sorgt weltweit für Konnektivität.

Geotab

Ähnlich profitiert Geotab, führender Anbieter von Telematik-Lösungen fürs Flottenmanagement, weltweit von der Zusammenarbeit mit Telefónica in Deutschland. Geotab ermöglicht nicht nur Tracking-Funktionen, sondern auch umfassende Datenanalysen – für eine effiziente Steuerung des Fuhrparks und Fahrersicherheit.

CEBIT 2018

Digitalisierung im Mittelstand ist eines der Fokusthemen für Telefónica Business. Vom 11. bis 15 Juni 2018 zeigen wir auf der CEBIT in Hannover praktische Beispiele für die erfolgreiche Umsetzung neuer Ideen von IoT-Anwendungen. Hier können auch Sie eine Idee von Möglichkeiten der Digitalisierung und den damit verbundenen Mehrwerten für Ihr Unternehmen bekommen. Wir von Telefónica helfen Ihnen dabei, Hürden bei Ihrem IoT-Projekt zu nehmen. Informieren Sie sich auf unserem CEBIT-Stand in Halle 13, Stand D64.

Telefónica Deutschland und Telefónica NEXT auf der E-world 2018

Telefónica Deutschland und die Telefónica Next zeigten in Deutschlands größter Smart Energy Themenwelt auf der diesjährigen E-world in Essen, wie sie smarte Steuerungssysteme, Stromerzeugung und -verbrauch in Einklang bringen und eine stabile und zuverlässige Versorgung gewährleisten. Experten des Unternehmens tauschten sich intensiv mit den Besuchern zur Energiewende, Smart-Metering, -Grid und -City aus.

Auch smarte Datenanalysen für den Verkehr wurden auf dem gemeinsamen E-world-Stand von Telefónica Deutschland und der Unternehmenstochter Telefónica NEXT diskutiert. So stellte die NEXT eine der detailliertesten Datensätze für die Verkehrsplanung der Zukunft vor. Gemeinsam mit der Firma Intraplan hat die Telefónica NEXT dafür aus anonymisierten Mobilfunkdaten des Telefónica-Netzes in Deutschland die Bewegungsströme berechnet. In einem Forschungsprojekt bestätigte auch das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation das Potenzial dieser Mobilfunkdaten für die Verkehrsplanung.

Foto: E-world energy & water GmbH | CC-BY 2.0

Die Telefónica Next mit Geeny und Develco auf der E-world

Ferner stellte Telefónica NEXT auf dem Stand ihre IoT-Plattform Geeny vor, die besonders bei den Energieversorgern auf großes Interesse stieß. Geeny ermöglicht ihnen eigene IoT-Produkte für Endkunden schnell und kosteneffizient auf den Markt zu bringen. Sie macht die Produkte der Hersteller smarter und Unternehmen können völlig neue Anwendungen entwickeln und so neue Zielgruppen erschließen.

Über die Geeny-Plattform können Endkunden in Zukunft beispielsweise unterschiedliche smarte Geräte mit verschiedenen Anwendungen kombinieren oder miteinander vernetzen. Daraus ergeben sich interessante Anwendungsmöglichkeiten vom smarten Shirt für gesundheitsbewusste Mode bis hin zu smarten Skiern, die den Sportler coachen.

Telefónica NEXT stellte den Use Case „Develco“ vor., Fotograf: Florian Schmitt

Auf der E-world zeigte Telefónica NEXT den Use CaseDevelco“: Ein Starterpaket, bestehend aus einem Rauchmelder, einem Feuchtigkeitssensor, einem Überschwemmungsalarm und weiteren Produkten, die Kunden von Energieunternehmen den Einstieg in die vernetzte Welt vereinfachen.

Die vernetzte Zukunft: Rollout von Smart Meter Gateways

 

Foto: CC-BY 2.0, E-world energy & water GmbH / Fotograf Rainer Schimm / Ausschnitt bearbeitet

Die Gespräche mit Partnern und Kunden auf der diesjährigen E-world zeigten, dass sich Unternehmen immer aktiver auf den Rollout von Smart Meter Geräten vorbereiten. Dadurch rückt die Vernetzung von Smart Meter Gateways in den Vordergrund. Die Firma PPC Power Plus Communications ist führender Anbieter von Smart Meter Gateways und Kommunikationstechnik für die Digitalisierung der Energiewende. Ingo Schönberg, Geschäftsführer der PPC Power Plus Communications, hob bei seinem Standbesuch insbesondere Erfahrung und Kenntnisse der Telefónica in Deutschland im M2M-Bereich hervor. Gerade dieses Know How helfe PPC enorm bei der Entwicklung der Mobilfunkanabindung seiner Smart Meter Gateways.

Eine Herausforderung im Smart Metering besteht in der sicheren und lückenlosen Datenverbindung der intelligenten Stromzähler. Intelligente Messsysteme sind nur effektiv, wenn sie Daten sofort und sicher übertragen können. Mit Smart Meter Connect pilotiert Telefónica aktuell eine mögliche Lösung mit verschiedenen Energieversorgern: Als erster Anbieter setzen die Münchener die neue sogenannte Mesh-Technologie ein, mit der Kommunikationsmodule selbstständig untereinander kommunizieren können. Auch Tim Karnhof, Manager Business Development der Discovergy GmbH unterstrich beim Erfahrungsaustausch auf der E-world, dass er die Kompetenz von Telefónica gerade in Bezug auf die kommunikative Anbindung von Smart Metern sehr schätze. Das Leistungsangebot von Discovergy reicht von der Entwicklung und den Betrieb dieser intelligenten Zähler bis hin zur detaillierten Verbrauchsübersicht in Webportalen und Apps.

Auf der E-world vereinbart:
Telefónica Deutschland und NEXT Kraftwerke erweitern Partnerschaft

Als eines der führenden Telekommunikationsunternehmen weltweit treibt Telefónica in Deutschland die Digitalisierung aktiv voran. Zum Beispiel mit Hilfe der NEXT Kraftwerke GmbH in Köln, die ebenfalls auf der E-world vertreten war. Auf der E-world in Essen haben Telefónica und NEXT Kraftwerke die Ausweitung der Partnerschaft beschlossen. Das Technologieunternehmen, das 2009 von Hendrik Sämisch und Jochen Schwill gegründet wurde, nutzt die neuesten Möglichkeiten der Digitalisierung, um Tausende Stromproduzenten und -verbraucher über eine intelligente Vernetzung zu einem virtuellen Kraftwerk zu verbinden. Telefónica bietet mit der M2M Global SIM die passende Lösung, um die Steuerelemente von NEXT Kraftwerke am jeweiligen Erzeugerstandort betreiberunabhängig mit jedem vor Ort verfügbaren Mobilfunknetz zu verbinden. Damit arbeiten vernetzte Geräte weltweit mit zuverlässiger Konnektivität.

Digitale Lösung von Telefónica für zuverlässige Vernetzung

Um die notwendige Konnektivität von Smart-Meter-Gateways sicherzustellen, lassen alle Anbieter auf dem deutschen Markt ihre Systeme von Telefónica vorab testen. Dazu gehören unter anderem Devolo, Discovergy, Dr. Neuhaus, EFR, EMH Metering, Landis + Gyr, PPC und Theben. Telefónica hat dafür ein Testprogramm entwickelt, das das Kommunikations- und Roaming-Verhalten von Smart-Meter-Gateways überprüft.

„Wir stellen mit dem Testprogramm unsere Kompetenz in Sachen Funk- und Datenkommunikation zur Verfügung. Die Hersteller überprüfen damit die Zuverlässigkeit ihrer Netzwerklösung, sodass sich deren Kunden, also insbesondere Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen, darauf verlassen können, dass die Vernetzung der entsprechenden Smart-Meter auch funktioniert“, erklärt Koltermann, Leader Energy Sales & Program Lead Smart Energy von Telefónica in Deutschland.

Peter Backes (Geschäftsführer co.met ), Rene Claussen ( Leiter Business Development, co.met), Ruwen Konzelmann ( Head of Business Unit – Smart Energy, Theben) und Sven Koltermann (Leader Energy Sales & Program Lead Smart Energy, Telefónica Deutschland), Fotograf: Eric Lechler

Auch das Unternehmen co.met, einer der großen Messstellenbetreiber und -dienstleister in Deutschland, nutzt das Testprogramm bereits für sein Angebot SEN.connect.

In dem Produkt ist unter anderem die M2M Global SIM von Telefónica integriert, die von der Theben AG, Hersteller von Smart-Meter-Gateways, bereits in der Produktion verbaut wird. Des Weiteren bietet co.met ein eigenes M2M-Webportal zur Administration der Gateways. Es übernimmt alle erforderlichen Daten rund um die M2M Global SIM von der Telefónica IoT Smart Center-Plattform. Durch dieses Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten und Services ermöglicht Telefónica in Deutschland Stadtwerk-Kunden der co.met ihre Gateways mit bereits integrierter Global SIM Karte zu bestellen und das Produkt unmittelbar einzusetzen.

Über die E-world 2018

Auch dieses Jahr nahmen Aussteller aus dem Bereich der Energiedienstleistungen den Großteil Europas führender Energiefachmesse ein. Nicht nur die Zahl der Aussteller, die innovative Möglichkeiten in den Bereichen erneuerbarer Energien und intelligenter Technologien aufzeigen, steigt stetig. Die Besucherzahl ist allein in den letzten zehn Jahren von 13.500 auf 25.000 Besucher angestiegen.

Mehr als intelligente Netze

Die Energienetze müssen intelligenter werden, wenn die Energiewende gelingen soll. Das gilt für alle Stromnetze, vom Einspeiser über das Verteilnetz bis zum Verbraucheranschluss. Telefónica bietet als Partner der Energiewirtschaft nicht nur sein durchgängig digitalisiertes Kommunikationsnetz, sondern auch Branchen-Know-how sowie zuverlässigen Kundenservice – für eine verlässliche Energieversorgung für heute und morgen.

Kaum ein anderes Thema betrifft so sehr alle Wirtschafts- und Lebensbereiche wie die sichere Energieversorgung – auch in der Zukunft. Im großen Ziel sind alle Beteiligten, vom Verbraucher über die Industrie bis zur Politik, schnell einig: Die Energieversorgung in Deutschland soll von endlichen Ressourcen auf erneuerbare umgestellt werden.

Foto: iStockphoto / dan_prat

An Schlagwörtern und großen Ideen fehlt es nicht, doch in der konkreten Umsetzung hinkt Deutschland den selbstgesetzten Zielen hinterher. Die Jahrhundertaufgabe ist komplex, viele unterschiedliche Interessen müssen berücksichtigt, eine ganze Reihe verschiedener Technologien müssen eingesetzt und auch noch optimiert werden. Der Blick auf die vielen erforderlichen kleinen Schritte wird davon oft verstellt. Dabei gibt es bereits jede Menge Lösungen, die konsequent zu Ende gedacht und in die Realität umgesetzt sind.

Als eines der großen Telekommunikationsunternehmen weltweit versetzt Telefónica viele Teilnehmer auf dem Energiemarkt in die Lage, jetzt schon an der Energieversorgung der Zukunft zu arbeiten. Zum Beispiel Next Kraftwerke: Dem Betreiber eines virtuellen Kraftwerks, das über die intelligente Vernetzung vieler Windkraft- und Solaranlagen entsteht, verhilft Telefónica in Deutschland durch seine Vernetzungstechnologie zur notwendigen Ausfallsicherheit. Die vielen erforderlichen Steuerungsmodule, die je nach Marktanforderung einzelne Anlagen ein- und ausschalten, sind unter anderem per Mobilfunk miteinander vernetzt. Die Global SIM von Telefónica sorgt dafür, dass diese Vernetzung unabhängig vom verfügbaren Mobilfunknetz bestehen bleibt: Über die Global SIM können sich die Steuerungsgeräte von Next Kraftwerke betreiberunabhängig mit jedem verfügbaren Mobilfunknetz verbinden. So bleibt selbst dann eine Kommunikationsverbindung bestehen, falls es zu temporären Netzunterbrechungen eines Anbieters kommen sollte.

Aber nicht nur bei Stromproduzenten, sondern auch bei Verbrauchern sorgt Telefónica für die zuverlässige Vernetzung: In Großbritannien hat das Unternehmen den bislang größten Auftrag für die kommunikative Vernetzung von Hausanschlüssen gewonnen und baut die nötige Infrastruktur auf, um insgesamt 53 Millionen Stromzähler smart zu machen und zu vernetzen. In Deutschland arbeitet die Allianz von 58 konzernunabhängigen kommunalen Energieversorgern, Trianel, mit dem Lösungsangebot von Telefónica zur Vernetzung von Smart-Metern.

Wir bieten unseren Partnern nicht nur unsere Vernetzungskompetenz“, sagt Sven Koltermann, Leader Energy Sales & Program Lead Smart Energy bei Telefónica Deutschland. „Vielmehr helfen wir ihnen auch, die große Aufgabe der Vernetzung unserer Energieversorgung zu vereinfachen.

Dafür steigt Telefónica tief ins Know-how um Technik und Abläufe für die Digitalisierung der Energiewirtschaft ein: So hat das Unternehmen ein Testprogramm aufgesetzt, das das Kommunikations- und Roaming-Verhalten von Smart-Meter-Gateways überprüft. Passt die eingesetzt Mobilfunklösung wirklich zum eigentlichen Zählersystem? Wie zuverlässig lässt sich darüber eine Verbindung zum nächsten Mobilfunknetz aufbauen? Welche Störungen können auftreten und wie lassen sie sich vermeiden? Bei den Tests wird im Labor sukzessive das Netz von Telefónica heruntergefahren, sodass sich das Gateway in ein anderes Netz einwählen muss. Zudem wird das Verhalten der Geräte bei verlängerten Latenzzeiten auf der Mobilfunkstrecke evaluiert. Alle Anbieter von Smart-Meter-Gateway auf dem deutschen Markt, Devolo, Discovergy, Dr. Neuhaus, EFR, EMH Metering, Landis + Gyr, PPC und Theben, lassen ihre Systeme so von Telefónica testen.

Wir stellen damit unsere Kompetenz in Sachen Funk- und Datenkommunikation zur Verfügung. Damit überprüfen die Hersteller die Zuverlässigkeit ihrer Netzwerklösung, sodass sich deren Kunden, also insbesondere Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen, darauf verlassen können, dass die Vernetzung der entsprechenden Smart-Meter auch funktioniert“, erklärt Koltermann. „Damit erweitern wir die Kompetenz der Hersteller von Smart-Meter-Gateways, da diese sich bislang vor allem auf die Zuverlässigkeit der eigentlichen Messsysteme konzentriert haben.

Sven Koltermann, Leader Energy Sales & Program Lead Smart Energy, Telefónica Deutschland

Eine wesentliche Erleichterung mit großer Flexibilisierung ermöglicht Telefónica zusätzlich mit einem Programm, das Beschaffung, Produktion und Inbetriebnahme von Smart-Meter-Gateways vereinfacht. In einem gut abgestimmten Lieferprozess versorgt das Telekommunikationsunternehmen Smart-Meter-Hersteller mit seiner Global SIM, je nach gewünschtem Formfaktor als SIM-Karte oder als fest einbaubaren SIM-Chip. Der Vorteil: Da die Global SIM in jedes verfügbare Mobilfunknetz roamen kann, brauchen sich Smart-Meter-Anbieter und -Kunde nicht darum zu kümmern, über welches Netz später die Energiemessdaten gesendet und die Anlagen gesteuert werden. In der Produktion werden die intelligenten Messstellen oder die Smart-Meter-Gateways mit einer Global SIM ausgestattet. Erst bei Inbetriebnahme entscheidet sich, welchen Weg die Datenkommunikation übernimmt. Hersteller können damit ihr Smart-Meter-Angebot vereinfachen, ohne dass sie ihre Kunden dabei auf ein spezielles Mobilfunknetz festlegen.

Davon profitieren auch die Stadtwerke und Energieversorger, weil sie die Smart-Meter und Smart-Meter-Gateways der entsprechenden Anbieter überall einsetzen können, wo ein Mobilfunknetz verfügbar ist – Betreiber-unabhängig. Ohne diese Technik müssten diese Unternehmen Mess- und Kommunikationssysteme für jeden einzelnen Mobilfunknetzbetreiber vorhalten und an jeder Messstelle aufs Neue entscheiden, welche Systeme an welcher Stelle zum Einsatz kommen“, sagt Koltermann.

Das Unternehmen co.met, einer der großen Messstellenbetreiber und -dienstleister in Deutschland, nutzt diese Möglichkeit bereits für sein Angebot SEN.connect. Es besteht aus drei Bausteinen: aus der Global SIM von Telefónica, die bei der Theben AG, Hersteller von Smart-Meter-Gateways, bereits in der Produktion integriert werden, aus einem M2M-Webportal zur Administration der Gateways, das alle erforderlichen und nützlichen Daten rund um die Global SIM von der IoT Smart Meter Center-Plattform von Telefónica übernimmt und die Dienstleistung des Smart-Meter-Betriebs. So können Stadtwerk-Kunden der co.met Gateways mit vorkonfektionierter Global SIM Karte bestellen. Hersteller Theben sendet co.met den Elektronischen Lieferschein inklusive der nötigen Daten der eingebauten Global SIMs, über die schließlich im Mobilfunknetz die Zuordnung für die Kunden möglich wird. „Wir vereinfachen so den Prozess zum betriebsfertigen Smart-Meter-Gateway ganz wesentlich“, sagt Koltermann. „Die co.met braucht nicht erst Karten zu bestellen, die sie an ihre Stadtwerk-Kunden liefern muss, die diese wiederum an Theben oder einen anderen Gateway-Hersteller senden. Vielmehr können die Stadtwerke die gewünschte Hardware direkt bestellen.“

Kooperationen wie diese weisen den Weg in die Zukunft der Energieversorger. Einzelne Unternehmen können kaum besser die wachsende Komplexität der Energiewende beherrschen. Erst die Zusammenarbeit von Anbietern unterschiedlicher Technologien und Marktzugänge ebnet den Weg zur Umstellung auf regenerative Energiequellen. Telefónica ermöglicht mit seinen digitalen Netzen die intelligente Analyse und Steuerung der Systeme. Somit sind Kommunikationsnetze zum Schlüssel für die Zukunft der Energieversorgung geworden. Telefónica bietet zusätzlich Branchen-Know-how und Erfahrung, zum Einstieg in die Zukunft der Energieversorgung. Denn die Energiewende braucht mehr als intelligente Netze.

Informieren Sie sich auf der E-world, wie Telefónica Ihrem Unternehmen dabei helfen kann. Besuchen Sie uns vom 6. bis 8. Februar 2018 auf dem Messegelände in Essen, in der Galeria GA-27 zwischen Halle 2 und 7.

Neue IoT-Studie zeigt:
Internet of Things gewinnt an Relevanz

Bereits 78 Prozent aller Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gehen davon aus, dass das Internet of Things (IoT) innerhalb der kommenden drei Jahre wichtig bis sehr wichtig wird.

Eine aktuelle IDG-Studie zu IoT zeigt nicht nur die gewachsene Relevanz des Themas, sondern auch eine gestiegene Anzahl an entsprechenden Projekten vor allem in größeren Unternehmen. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Industrie 4.0, Qualitätssicherung und Smart Connected Products werden in Zukunft die IoT-Investitionen weiter ansteigen lassen.

Foto: Shutterstock / chombosan

Telefónica in Deutschland bietet Kunden neben verschiedenen IoT-Lösungen einen umfangreichen IoT-Erfahrungsschatz durch eine Vielzahl realisierter Projekte für Groß- und Mittelstandskunden aus unterschiedlichen Branchen. Damit ist Telefónica in Deutschland Vorreiter im Bereich Internet of Things.

Globale- und Mittelstandsunternehmen setzen laut Studie künftig auf IoT

Unternehmen versprechen sich vom Internet der Dinge neue und bessere Serviceangebote, die Erschließung neuer Kundenpotenziale sowie effizientere Geschäftsprozesse. Aktuell sind jedoch die großen Firmen in Sachen IoT noch Vorreiter. Sie weisen dem Internet of Things eine größere Bedeutung zu als mittlere und kleinere Unternehmen. Bereits 30 Prozent der Big Player haben erfolgreich IoT-Projekte umgesetzt.

Wer IoT-Lösungen umsetzt, profitiert dabei auf vielfältige Weise. Zufriedenere Kunden und neue positive Impulse für das Geschäft stehen für Unternehmen an oberster Stelle, wenn es um die Umsetzung von IoT-Anwendungen geht. Internet of Things-Lösungen zahlen sich mehrfach aus.

Sie reduzieren Kosten durch vereinfachte und automatisierte Geschäftsprozesse und sorgen für Wettbewerbsvorteile durch neue Geschäftsmodelle.

Die größten Bedenken bei der Umsetzung von IoT-Projekten haben Unternehmen laut der Studie beim Thema Sicherheit. 44 Prozent sehen das Internet of Things als neues Einfallstor für DDoS- oder Hacker-Angriffe. Für 41 Prozent der Unternehmen liegt die größte Hürde darin, dass sie Geschäftsprozesse verändern und anpassen müssen. Eine weitere Herausforderung stellt für ein Drittel der befragten Firmen die Komplexität des Themas dar.

Dirk Grote, Leiter des Geschäftskundenbereichs von Telefónica in Deutschland, ist überzeugt:

Auch die IoT-Studie von IDG zeigt, dass am Internet of Things und Machine-to-Maschine Kommunikation in Zukunft kein Weg vorbei führt. Deshalb arbeitet Telefónica Deutschland ständig daran, für seine Kunden durch passende Lösungen weltweit den Zugang zur digitalen Welt zu vereinfachen und ihre Geschäftsprozesse noch einfacher zu gestalten. Die Zufriedenheit unserer Business-Kunden zeigt, dass wir die nötige weltweite Kompetenz, Zuverlässigkeit und Flexibilität in beiden Zukunftsfeldern haben.

Das Internet der Dinge ist inzwischen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Dynamik, die von IoT ausgeht, wird die Art des Wirtschaftens in Zukunft noch deutlicher beeinflussen. Laut einer Analyse von Gartner werden bis 2020 weltweit über 20 Milliarden Geräte miteinander verbunden sein. Die IoT-Studie der IDG-Publikationen Computerwoche und CIO bestätigt diesen Trend.

Dirk Grote, Director B2B, Telefónica Deutschland

Telefónica Business Solutions bietet globale IoT-Kommunikation für Unternehmen

Laut einer Studie der IDG strebt die Industrie über IoT eine Steigerung der Produktivität, kürzere Rüstzeiten und eine Senkung der Energiekosten an. Bei der Wahl eines Anbieters achten Unternehmen vor allem auf technisches Know-How, Branchenkompetenz und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Telefónica Deutschland vereint diese Kompetenzen durch umfangreiche praktische IoT-Erfahrungen auf nationaler und internationaler Ebene. Zudem bietet das Unternehmen bereits seit Jahren maßgeschneiderte und prämierte IoT-Lösungen für seine Kunden. Bei der Funkschau Leserwahl 2017 sicherte sich der Mobilfunkanbieter mit seiner IoT Smart Center Plattform den ersten Platz in der Kategorie M2M-Dienste / Plattformen und erhielt das Prädikat „Produkt des Jahres“.

Mit seiner Lösung einer automatisierten Datenübertragung zwischen Objekten und Maschinen bietet Telefónica einen hochmodernen IoT Connectivity Hub, der allen Kunden eine einfache Verwaltung von IoT-Verbindungstechnologien ermöglicht.

Unsere prämierte IoT Smart Center Plattform ist der beste Beweis dafür, dass es für komplexe Unternehmensprozesse einfach zu bedienende IoT-Lösungen gibt“, so Dirk Grote. „Das Tool vereint hochmodere automatisierte M2M-Kommunikation mit einem einfachen Managementsystem, das es unseren Kunden ermöglicht, IoT-Anwendungen zu realisieren und dabei flexibel und transparent zu steuern.

IoT Connect – Maschinen und Geräte einfach vernetzen

Wichtigster Faktor für die Funktionalität des Internet of Things ist die Konnektivität. Mit der Global SIM und der IoT Smart Center Plattform offeriert Telefónica einfache und weltweit nutzbare Kommunikationslösungen. Globale Erreichbarkeit und Datenübertragung – im Inland, Ausland und in Echtzeit – erhalten Kunden mit der M2M Global SIM von Telefónica Business Solutions. Als einer der größten Mobilfunkanbieter Europas bietet Telefónica höchste Netzsicherheit und -verfügbarkeit für Geschäftsanwendung. Für die Nutzung in Deutschland stehen Kunden alle Netze mit einer einzigen SIM-Karte zur Verfügung. Somit ist die beste Netzabdeckung und Erreichbarkeit von Maschinen und Geräten garantiert.

Mit der IoT Smart Center Plattform nutzen Kunden ein komfortables und effektives Managementsystem für ihre IoT SIM-Karten. Unternehmen erhalten mit der Plattform wirkungsvolle Werkzeuge an die Hand, um kosteneffizient ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. Alle Funktionen zur Visualisierung, Kontrolle und Überwachung von SIM-Karten sind übersichtlich in einer Weboberfläche zusammengefasst, die sich intuitiv bedienen lässt. Gleichzeitig erfüllt die IoT Smart Center Plattform höchste Anforderungen an Datensicherheit.

Das eigens für IoT-Anwendungen konzipierte Tarifmodell IoT Connect ermöglicht darüber hinaus einen einfachen Einstieg in das Internet der Dinge und in M2M-Anwendungen. Der modulare Leistungskatalog aus Basistarif und zubuchbaren Zusatzleistungen gestattet Kunden eine individuelle Zusammenstellung von IoT-Lösungen und M2M-Anwendungen – unabhängig von der Unternehmensgröße. Erreichbar machen das kurze Laufzeiten, flexible Einstiegskonditionen, attraktive Tarife, das Pooling der Datenkontingente und die europaweite Zuschaltung von Netzen.

IoT Plattform für Endkonsumenten

Neben dem Fokus auf Konnektivitätsangebote für IoT im Businessumfeld hat Telefónica Deutschland im Jahr 2016 die digitalen Wachstumsfelder „Advanced Data Analytics“ und „Internet of Things für Endkonsumenten“ in einer eigenen Gesellschaft gebündelt, der Telefónica Germany NEXT GmbH. Dort entsteht die IoT-Softwareplattform namens „Geeny“, die es anderen Unternehmen ermöglicht, vernetzte Produkte für Endkunden anzubieten. Mit den auf der Geeny-Plattform laufenden Device-Applikationen können Endkunden in Zukunft unterschiedliche smarte Geräte mit verschiedenen Anwendungen kombinieren oder miteinander vernetzen und haben dabei immer den Überblick über die Verwendung ihrer Daten.

IoT Studie 2018 – wir vernetzen den Mittelstand

Zur Studie:
Die Studie Internet of Things 2018 basiert auf einer Online-Befragung in der DACH-Region. Im Zeitraum vom 21. September bis 5. Oktober 2017 wurden insgesamt 385 abgeschlossene und qualifizierte Interviews durchgeführt. Grundgesamtheit sind oberste (IT-)Verantwortliche von Unternehmen in der DACH-Region: strategische (IT-) Entscheider im C-Level-Bereich und in den Fachbereichen (LoBs), IT-Entscheider und IT-Spezialisten aus dem IT-Bereich.

Partner der Studie Internet of Things 2018 sind die Unternehmen Alnamic, Device Insight, Q-Loud, Alcatel-Lucent Enterprise, Lemonbeat sowie Telefónica Business Solutions.
Hier können sie die IoT-Studie herunterladen.

Weitere Fachvorträge, Studien und Whitepapers gibt es in unserem Downloadbereich.

Dem Angriff der Dinge vorbeugen

Mit dem Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) weitet sich die Basis für Cyberangriffe aus. Sicherheit ist deshalb auch im Netz der Sensoren und Controller zum Topthema geworden.

Im Herbst 2016 erfolgte der erste Angriff. Oder besser: Es wurde der erste Angriff bekannt. Und zwar ein Angriff aus dem Internet der Dinge auf wichtige Server. Webseiten von Netflix, Twitter, Spotify und anderen waren über viele Stunden nicht wie üblich erreichbar. Kriminelle hatte mit der Schadsoftware namens Mirai Hundertausende ungeschützter Geräte im Internet wie IP-Kameras und digitale Videorekorder gekapert, zu einem sogenannten Botnetz zusammengeschaltet und mit deren Rechenleistung den Angriff gestartet.

Spätestens seitdem ist klar, dass jedes vernetzte Gerät von Kriminellen angegriffen und für Straftaten missbraucht werden könnte – sofern es nicht ausreichend geschützt ist. Sowohl Unternehmen als auch Verbraucher machen sich Sorgen um die Sicherheit von IoT-Anwendungen. Das international tätige Unternehmen Gemalto, spezialisiert auf die Absicherung digitaler Dienste, hat in einer aktuellen Studie ermittelt, dass deshalb 96 Prozent der Unternehmen und 90 Prozent der Verbraucher staatliche Regelungen für die IoT-Sicherheit befürworten. Die größte Sorge gilt dabei dem Missbrauch der Geräte und dem Datenschutz: 65 Prozent der Verbraucher befürchten, dass Hacker die Kontrolle über ihre vernetzten Geräte übernehmen könnten. 60 Prozent bereitet der mögliche Diebstahl ihrer Daten Kopfzerbrechen. Dabei mangelt es nicht an Erfahrung mit dem Internet der Dinge. 54 Prozent der Verbraucher besitzen durchschnittlich vier vernetzte Gegenstände – allerdings gehen nur 14 Prozent davon aus, dass sie wirklich gut über die Sicherheit ihrer Geräte Bescheid wissen. Auch auf Unternehmensseite sieht es nicht wirklich gut aus: Nur 33 Prozent der Unternehmen glauben, dass sie ihre IoT-Anwendungen und die Daten gut und sicher im Griff haben. Immerhin: Zwei Drittel der Unternehmen gaben an, dass sie alle Daten verschlüsseln, die sie über IoT-Geräte erfassen und speichern.

Wenn IoT-Anwendungen aber erfolgreicher werden sollen, müssen die Anwender Vertrauen in deren Sicherheit haben. Dies ist und bleibt ein komplexes Thema – umso wichtiger ist es, schon bei Neuentwicklungen auf den Schutz von Gerät, Prozessen und Daten zu achten. „Security by Design“ und „Privacy by Default“ sind zwei Prinzipien, die hierbei helfen können: Wenn von Anfang an bei der Umsetzung einer Idee Sicherheitsaspekte mitberücksichtigt werden, wird die praktische Absicherung einer Anwendung einfacher. Ein Beispiel für „Security by Design“: Damit bei Geräten auch nach ihrer Inbetriebnahme neu entdeckte Sicherheitslücken geschlossen werden können, sollte die Software der Geräte updatefähig sein.

Entsprechend muss deren Speicher aktualisierbar und die sichere Anbindung an die erforderliche Update-Routine sichergestellt sein. Dabei ist auch zu berücksichtigen, was bei einem Fehler dieser Aktualisierung passiert. Oder: Ein Gerät wird zwar mit Standard-Passwort ausgeliefert, eingesetzt werden kann es aber erst, wenn ein individuelles Passwort vergeben wurde. Und „Privacy by Design“ bedeutet beispielsweise, dass die Werkseinstellungen auf Datensparsamkeit ausgelegt sind, also möglichst wenig Daten gespeichert oder übertragen werden.

Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Crisp Research hat in einer Studie für den TÜV IT ermittelt, wie Unternehmen mit dem oft auftretenden Konflikt „Innovationsgeschwindigkeit gegen Sicherheit“ umgehen. Das Ergebnis: Nur 8,4 Prozent der Unternehmen durchlaufen in der Entwicklung neuer Produkte oder Services die klassischen Schritte Planung, Umsetzung und Kontrolle mit möglicher Nachbesserung und erneuter Kontrolle. Oft wird dem Thema „Time to Market“ größere Bedeutung beigemessen als dem Thema Sicherheit. Sicherheit wird vielfach als Bremse für Innovationen angesehen. „Noch setzen zu wenige Unternehmen IT-Sicherheit konsequent durch“, sagt denn auch Dr. Ekkard Schnedermann, Senior Analyst bei Crisp Research. „Wir brauchen Ansätze wie ‚Security by Design‘ und ‚Security by Default’, weil wir nur so Innovation und Sicherheit zusammenbringen können. Und nur mit Sicherheit schaffen wir das nötige Vertrauen in neue Anwendungen.“

Unternehmen, die dies konsequent umsetzen, schaffen zumindest die Voraussetzung dafür, dass Cyberangriffe aus dem Internet der Dinge massiv erschwert werden.

Um Kunden sichere Anwendungen und Lösungen anbieten zu können, arbeitet Telefónica mit international führenden Partnerunternehmen wie dem amerikanischen Sicherheitsspezialisten Symantec zusammen (zum Pressebericht). Gemeinsam planen beide Unternehmen, Sicherheitslösungen für IoT-Umgebungen anzubieten. ElevenPaths, die Cyber Security Unit von Telefónica, kündigte an, mit Symantec Managed PKI Service zu integrieren, um IoT-Umgebungen vor Cyberangriffen zu schützen.

Energiewirtschaft mit Vorbildcharakter für IoT

Sicherheit wird zum Schlüsselfaktor für das Internet der Dinge

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) erobert alle Wirtschafts- und Lebensbereiche. Es eröffnet Potenziale für mehr Effizienz und neue Geschäftsmodelle. Doch vor dem Erfolg müssen Hürden wie Sicherheit und Komplexität der Lösungen überwunden werden.

Jetzt gilt es für Unternehmen, die richtigen Partner zu finden und mit eigenen Projekten Erfahrungen zu sammeln. Dann können sie vom technologischen und unternehmerischen Vorsprung im Wettbewerb profitieren.

Angriff aus dem Internet der Dinge. Was wie Science-Fiction klingt, ist bereits Wirklichkeit geworden: Im Herbst vergangenen Jahres schreckten Meldungen die Öffentlichkeit auf, dass wichtige Serverdienste im Internet lahmgelegt wurden – durch Angriffe, die von Kameras, Druckern und Routern ausgegangen waren. Hacker hatten sich Zugriff auf unsichere Geräte im Internet verschafft und deren Leistung genutzt, Server im massiven Ansturm von Dienstanfragen untergehen zu lassen. Die Leidtragenden waren Internetgrößen wie Twitter, Spotify, Airbnb, eBay und die New York Times. Deren Webseiten waren für rund zwei Stunden nicht normal erreichbar.
Der Vorfall war nicht der erste, bei dem es um Manipulation von und mit vernetzten Geräten ging. Bereits 2010 wurde mit Stuxnet der erste Computerwurm bekannt, der industrielle Steuerungen manipulierte.

Die Beispiele zeigen: Im Internet der Dinge lauern dieselben Gefahren wie im übrigen Internet. Kapern, blockieren, umprogrammieren – mit der wachsenden Zahl an Geräten mit Internetverbindung steigen die Risiken. So haben auch die Marktforscher von IDC das Thema Sicherheit als die wichtigste Hürde ermittelt, die Unternehmen ihren Weg ins Internet der Dinge versperrt: In der Studie „Internet of Things in Deutschland 2016“ nannten 48 Prozent der Business-Entscheider und 33 Prozent der IT-Verantwortlichen Datenschutz und -sicherheit als größte Herausforderung.

Dabei gibt es längst gute Lösungen, vernetzte Geräte abzusichern. Häufig stand und steht das Thema Sicherheit nicht im Fokus bei der Entwicklung einer IoT-Anwendung. Doch spektakuläre Fälle wie das Hacken eines Entertainment-Systems in einem Auto, das den Zugriff auf die Fahrzeugsteuerung ermöglichte, haben die Industrie wachgerüttelt. Mittlerweile werden für moderne Fahrzeuge selbst scheinbar unwichtigere System gut geschützt.

Unterdessen entwickelt sich die Energiewirtschaft zum beispielhaften Anwender von sicheren IoT-Systemen. Nachdem der Gesetzgeber im vergangenen Jahr die Regelungen für die Einführung intelligenter Stromzähler verabschiedet hat, geht es jetzt in die massenhafte Anwendung. Gerade beim Smart-Metering in der Energiewirtschaft werden in Deutschland höchste Sicherheitsanforderungen nicht nur gefordert, sondern auch umgesetzt. „Die Anforderungen an intelligente Strommesser, die in Deutschland vom BSI, vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, festgelegt wurden, gehören zu den höchsten der Welt“, erklärt Sven Koltermann, Leader Energy Sales & Program Lead Smart Energy bei Telefónica Deutschland. Telefónica zählt zu den großen und erfahrenen Experten für Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) und Internet of Things: In Großbritannien hat das Telekommunikationsunternehmen den weltweit bislang größten Auftrag für die Vernetzung von insgesamt 53 Millionen Smart-Metern. Auch in Deutschland laufen Smart-Meter-Installationen mit Telefónica. Energieversorger hierzulande setzen auf die Erfahrung, die das Unternehmen national und international gesammelt hat.

Zusätzliche Sicherheit durch einen Zugangspunkt

Während das BSI insbesondere die Spezifikationen für das Gateway, also das unmittelbar mit dem Internet verbundene Teil des Smart-Meters, definiert hat, können Provider großer eigener Netze wie Telefónica für zusätzliche Sicherheit sorgen – indem sie beispielsweise für besondere Anwendungen eigene Zugangspunkte, Access Point Names (APN), anbieten, um die Datenkommunikation über das Internet abzusichern. So kann beispielsweise über Filterlisten (Whitelists) festgelegt werden, welche Domänen, IP-Adressen und Ports eine SIM-Karte über den APN erreichen kann. Zusätzliche Sicherheit bringt ein verschlüsselter Tunnel, durch den die Datenkommunikation direkt zum Endpunkt beim Kunden läuft. Hierbei ist nicht nur sichergestellt, dass die SIM-Karten nur mit Rechnern beim Kunden kommunizieren, sondern dass diese Kommunikation auch abhörsicher ist.

Die Next Kraftwerke GmbH sorgt unter anderem über einen eigenen APN für die Sicherheit ihres virtuellen Kraftwerks: Das Kölner Unternehmen hat mehr als 4000 Energieerzeuger und -verbraucher für eine Leistung von rund 2700 Megawatt miteinander vernetzt und kann sogenannte Regelenergie liefern, obwohl Next Kraftwerke insbesondere regenerative Stromerzeuger mit ihren spezifischen Produktionsschwankungen anbindet. Möglich wird die Einstufung als Regelenergie, die für die Stabilität der Stromversorgung unerlässlich ist, durch die hohe Zuverlässigkeit, mit dem das Unternehmen die angeschlossenen Anlagen steuern kann. Und zu dieser hohen Zuverlässigkeit trägt eine eigener APN von Telefónica bei.

Konnektivität bleibt Knackpunkt

Doch Sicherheit gehört nicht allein zu den Herausforderungen von IoT-Projekten. Gerade die technisch Verantwortlichen sehen nach Angaben von IDC das Thema Netzverfügbarkeit/Konnektivität als weitere Hürde an. Die weite, flächendeckende Verbreitung von IoT-Anwendungen erfordert mehr als nur ein gut ausgebautes Mobilfunknetz, wenn es nicht zum Verbindungsausfall aufgrund von Versorgungslücken kommen soll. Da sind Lösungen gefragt, die Betreiber-unabhängig für Konnektivität sorgen wie die Global SIM von Telefónica. Damit schafft das Unternehmen als Marktführer auf dem deutschen Mobilfunkmarkt netzübergreifende Konnektivität: Speziell auf die Anforderungen der Machine-to-Machine-Kommunikation ausgelegt, verbindet die Global SIM nicht nur in den weltweit 25 Telefónica-eigenen Netzen mit dem Internet, sondern durch Roaming auch in den Netzen anderer Anbieter. Die Global SIM ermöglicht nationales wie internationales Roaming, sodass rund um den Globus für die bestmögliche Mobilfunkverbindung gesorgt ist. Dass es die Global SIM auch in unterschiedlichen Formfaktoren gibt – von der klassischen SIM-Karten-Größe bis zur Nano-SIM-Karten und zum festverlöteten Chip –, macht sie universell einsetzbar, sogar in Anwendungen, die mit Umgebungstemperaturen von -40 Grad Celsius bis 105 Grad Celsius zuverlässig funktionieren müssen.

Daten für neue Geschäfte

Doch das Internet der Dinge ist kein Selbstzweck. Wenn die Hürden Sicherheit und Konnektivität genommen sind, stellt sich die Frage, welche Vorteile sich aus der vernetzten Welt der Dinge ergeben. Die Antwort liegt in der Regel in den Daten, die aus IoT-Anwendungen gewonnen werden können, und aus deren Auswertung. Schlüssel zum Erfolg ist deshalb eine zuverlässige und flexible IoT-Plattform, die nicht nur die Administration von zahlenmäßig großen Installationen leichtmacht, sondern auch so offen angelegt ist, dass sie Daten zur Analyse im Idealfall nahtlos an die Unternehmens-IT weitergeben kann. Etwa wie die Plattform Smart-M2M von Telefónica. Sie erlaubt nicht nur die Administration von SIM-Karten, sondern auch die Überwachung und Automatisierung. Mächtige Werkzeuge erleichtern die Arbeit und machen manche Services erst möglich. So können beispielswiese SIM-Karten komfortabel über Filter gesucht, zu Gruppen zusammengestellt und gemeinsam bearbeitet werden. Jede SIM-Karte lässt sich in Smart-M2M mit eigenen, suchbaren Notizen versehen und so leicht auffinden. Diagnosemöglichkeiten erlauben es, sowohl den aktuellen Betriebszustand von SIM-Karten als auch Verbrauchs- und Abrechnungsdaten annähernd in Echtzeit zu prüfen. Alarme beim Überschreiten von definierten Datenmengen oder bei Verwendung einer SIM-Karte in einem anderen Gerät sorgen für schnelle Information und ermöglichen so etwa die automatische Abschaltung einer Karte. Neben der grafischen Web-Applikation macht eine API-Schnittstelle auch die Anbindung an IT-Anwendungen wie das CRM-System des Kunden möglich.

Für Next Kraftwerke gehört beispielsweise die Smart-M2M-Plattform von Telefónica zu den wichtigen Gründen, den deutschen Marktführer im Mobilfunk als Vernetzungspartner gewählt zu haben. „Wir haben uns aus wirtschaftlichen Gründen für Telefónica entschieden – aber auch, weil das webbasierte Managementsystem Smart M2M einen robusten Eindruck macht. Andere M2M-Plattformen erschienen uns nicht ganz so ausgereift wie die von Telefónica“, sagt Norman Gentges, stellvertretender Leiter des virtuellen Kraftwerks von Next Kraftwerke.

Telefónica gehört mit seinem Angebot aus Konnektivität, robuster Administrationsplattform, flexiblem Tarifsystem und großer Erfahrung zu den Top-Playern im Internet of Things. Damit versteht sich das Unternehmen als Partner auf Augenhöhe von Kunden und Lösungsanbietern. Mit seinem Internet of Things Partner Program (IPP) hat Telefónica nicht nur ein Programm zur Vertriebspartnerschaft aufgelegt, sondern auch für die Erweiterung der Anwendungskompetenz – damit Kunden IoT-Lösungen schnell entwickelt und einfach auf den Markt bringen können.

Verantwortungsvolle Unternehmensführung in der digitalen Welt

Corporate Responsibility Report 2016 veröffentlicht:

Digital.Nachhaltig.Nah.“ zeigt: Telefónica Deutschland glaubt an die Chancen digitaler Technologien für eine nachhaltigere Welt. Mit dem heute veröffentlichten Corporate Responsibility Report 2016 bekräftigt das nach Kundenzahl größte deutsche Mobilfunkunternehmen seinen Anspruch, seinen Kunden ein digitales Leben nach ihren eigenen Vorlieben und Wünschen zu ermöglichen. Zugleich will Telefónica Deutschland die wichtigsten Rohstoffe der Digitalisierung – Konnektivität und Daten – verantwortungsbewusst nutzen. Über die Nachhaltigkeitsaktivitäten gibt der Bericht transparent und im Einklang mit dem international anerkannten Standard der Global Reporting Initiative (GRI) in der Option G4 „comprehensive/umfassend“ Auskunft.

„Wir werden nur dann Erfolg haben, wenn die Digitalisierung den Menschen dient und alle an ihren Errungenschaften teilhaben können“, erklärt Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland anlässlich der Veröffentlichung des neuen CR-Reports. Ziel sei es, mit innovativen Technologien und Services das digitale Leben der Kunden, Partner und der Gesellschaft insgesamt zu bereichern und mehr über deren Wünsche und Bedürfnisse zu lernen. Der enge Dialog mit den Anspruchsgruppen ist deshalb sehr wichtig.

Responsible Business Plan gibt Ziele für 2020 vor

Im Jahr 2016 hat Telefónica Deutschland die CR-Strategie mit dem Ziel weiterentwickelt, das Engagement noch enger mit dem Kerngeschäft des Unternehmens zu verzahnen. In dem Responsible Business Plan 2020 hat Telefónica Deutschland unter dem Motto „Unsere Zukunft. Unser Anspruch.“ für die drei Schwerpunktfelder „Verantwortlich wirtschaften“, „Leben in der digitalen Welt stärken“ und „Umwelt und Klima schützen“ übergreifende Zielstellungen für die nächsten Jahre formuliert.

Diese sind mit Kennzahlen verknüpft, an denen sich die Fortschritte des Unternehmens messen lassen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit digitalen Technologien dazu beitragen können, gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern und eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben“, erklärt Valentina Daiber, Director Corporate Affairs der Telefónica Deutschland Group.

Verantwortlich wirtschaften

Im Sinne einer verantwortlichen Unternehmensführung achtet Telefónica Deutschland auf eine faire und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Stakeholdern. Das Unternehmen handelt regelkonform im Hinblick auf alle Gesetze, gesellschaftlichen Richtlinien sowie Wertvorstellungen und fördert nachhaltiges Wirtschaften in seiner Lieferkette. Auch die Zufriedenheit der Kunden und Mitarbeiter ist dabei zentral. Bis 2020 möchte Telefónica Deutschland durchgängig gute bis sehr gute Ergebnisse in relevanten externen Bewertungen und in Stakeholderbefragungen erzielen.

Zudem fördert das Unternehmen ein nachhaltiges Beschaffungs- und Lieferantenmanagement und hat dafür im Jahr 2016 seine Supply Chain Sustainability Policy vollständig überarbeitet und neue Aspekte integriert, beispielsweise Datenschutz und Antikorruption. Die Lieferanten werden künftig zur Umsetzung dieser Mindestanforderungen verpflichtet.

Leben in der digitalen Welt stärken

Telefónica Deutschland will alle Menschen für die Vielfalt der digitalen Möglichkeiten begeistern und ihre Kompetenzen im digitalen Lebensalltag nach ihren individuellen Anforderungen und Wünschen stärken. Nachhaltige Innovationen treibt das Unternehmen voran und bietet über die Analyse großer Datenmengen neue Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Entscheidend ist dabei, dass die Kunden die Hoheit über ihre Daten behalten.

Bis zum Jahr 2020 sollen über 50 Millionen Menschen von Produkten und Programmen für ein digitales und selbstbestimmtes Leben profitieren. Um auch ältere Menschen mit digitalen und mobilen Medien vertraut zu machen und ihnen den Zugang zu ermöglichen, hat Telefónica Deutschland das Programm „Tablet PCs für Senioren“ ins Leben gerufen. Die junge Generation erreicht Telefónica Deutschland mit dem Programm „Think Big“,das im Jahr 2016 bereits sein fünfjähriges Jubiläum feiern konnte. Mit mehr als 3.500 Think Big Projekten haben bereits über 98.000 Jugendliche den Schritt vom Konsumenten zum Gestalter unserer digitalisierten Gesellschaft gewagt.

Umwelt und Klima intelligent schützen

Telefónica Deutschland nutzt digitale Lösungen, um Rohstoffe und Energie einzusparen. Zudem hat das Unternehmen seinen CO2-Ausstoß weiter gesenkt und gibt erneuerbaren Energien den Vorrang. 2016 wurde das Energiemanagementsystem nach ISO 50001 erfolgreich für alle Bürostandorte, Shops und Netzwerkstandorte zertifiziert. Bis 2020 möchte das Unternehmen seine direkten und indirekten CO2-Emissionen gegenüber 2015 um elf Prozent reduzieren. Mit den Green Services können auch die Kunden energieeffizienter und klimafreundlicher handeln. Dazu zählen etwa intelligente Stromzähler (Smart-Meter) oder der Eco-Index zur Bewertung der Umweltauswirkungen von Handys.

Das Unternehmen zeigt, welches Potenzial in intelligenten Datenanalysen für umweltfreundlichere Mobilitätslösungen in deutschen Großstädten liegt. Dafür engagieren wir uns in Forschungsvorhaben und Pilotprojekten gemeinsam mit Unternehmenspartnern, der Wissenschaft und den Kommunen. Klimaschutz in Städten ist dabei aber nur ein Projektbeispiel für die strategischen Wachstumsfelder „Advanced Data Analytics“ und „Internet of Things“, die Telefónica Deutschland in Zukunft deutlich ausbauen wird.

Cebit 2017 im Rückblick

Erlebniswelt Digitalisierung

„Screenware“ gab’s im vergangenen Jahr. In diesem Jahr war konkretes Erleben der Digitalisierung angesagt. Die Cebit wandelt ihr Gesicht – und im nächsten Jahr geht weltgrößte Business-IT-Messe noch einen Schritt weiter. Dann öffnet sie ihre Tore nicht mehr nur für Fachbesucher, und sie verlegt ihren angestammten Termin vom März in den Juni.

Bitkom-Präsident Thorsten Dirks wurde nicht müde, den Unterschied der diesjährigen Cebit zur vorangegangenen zu erklären: „Im vergangenen Jahr wurde hier in Hannover noch viel Screenware gezeigt, Software auf Bildschirmen. In diesem Jahr gibt es viel mehr Konkretes zu erleben“, sagte er schon zu Beginn der Messe. Genau das sei auch nötig, um die Menschen auf dem Weg der Digitalisierung mitzunehmen und für den Fortschritt zu gewinnen.

So könne ein Beitrag zur Beseitigung des Fachkräftemangels gelingen – zurzeit können rund 51.000 offene Stellen in der IT- und Telekommunikationsbranche nicht besetzt werden. Dann habe die deutsche Wirtschaft gute Chancen, in der zweiten Halbzeit im Wettbewerb der Digitalisierung zu punkten. Die erste Halbzeit, in der es um Verbraucher zentrierte Geschäftsmodelle gegangen sei, sei klar an die USA mit Unternehmen wie Amazon, ebay und Google gegangen. Jetzt gehe es um das B2B-Geschäft, mit Themen wie Industrie 4.0, Smart Energy und Mobility. Hier könne die deutsche Wirtschaft ihre Stärken ausspielen – aber eben auch nur, wenn sie den Fachkräftemangel überwindet.

Zum konkreten Erleben der Digitalisierung auf der Cebit 2017 gehörten unter anderem selbstfahrende Busse wie Olli, den IBM nach Hannover gebracht hatte. Verbunden mit IBMs Supercomputer Watson, transportiert er seine Passagiere nicht nur fahrerlos, sondern beantwortet auch deren Fragen. In einem Postbus aus der Schweiz konnten die Cebit-Besucher auch selbst ausprobieren, wie es sich anfühlt, ohne Fahrer zu fahren.

Das Start-up Holoplot führte vor, wie digitale Steuerung Lautsprechersysteme so regeln können, dass sich der Schall nicht wie üblich kugelförmig ausbreitet, sondern als quasi planare Schallfront. Der Vorteil: Durchsagen können gezielt auf bestimmte Bereiche in einer großen Hallen gerichtet werden. Dort kommen sie in gut verständlicher Tonqualität an, während sie selbst in unmittelbar angrenzenden Bereichen kaum mehr gezielt wahrgenommen werden. Die Deutsche Bahn hat das System bereits getestet, um in großen Bahnhöfen die Verständlichkeit von Lautsprecheransagen zu steigern.

Volkswagen präsentierte seine Arbeit an einem intelligenten System zur Verkehrssteuerung – für das die Wolfsburger als erster Automobilhersteller einen superschnellen Quantencomputer einsetzen: Das Unternehmen nutzt die Bewegungsdaten von 10.000 Taxis in Peking, um Fahrwege zu optimieren. Nicht der jeweils kürzeste, sondern der schnellste Fahrweg soll unter Berücksichtigung der aktuelle Verkehrslage ermittelt, so Fahrzeuge besser im Straßennetz verteilt und der Verkehrsfluss verbessert werden.

Auch Telefónica zeigte auf der Cebit, wie Digitalisierung konkret in unser Leben kommt – zum Beispiel über das Smart Shirt von 10Eleven9, das nicht nur den Puls misst und Ratschläge für eine gesunde Körperhaltung geben kann, sondern auch die Steuerung des Smartphones ermöglicht. Das Hemd nutzt dabei zur Analyse die IoT-Software-Plattform Geeny von Telefónica.

Telefónica CeBIT 2017 - Smart Shirt
Telefónica CeBIT 2017 - Smart Shirt

Ein anderes Beispiel: der Smart Cooler. Er misst nicht nur Innen- und Außentemperatur, kann so clever gesteuert werden und ruft bei Fehlfunktion automatisch einen Servicetechniker; er kontrolliert auch Energieverbrauch und Türöffnung, sodass er auch aus der Ferne intelligent bewirtschaftet werden kann. Ein leerer Kühlschrank gehört damit der Vergangenheit an.

Telefónica CeBIT 2017 - Smart Cooler
Telefónica CeBIT 2017 - Smart Cooler

Digitalisierung kann aber auch Leben retten, etwa der Angel Helmet. Eine Vielzahl an Sensoren misst permanent die Luftqualität, erkennt gefährliche Konzentrationen giftiger Gase und warnt nicht nur den Träger, sondern informiert über ein integriertes Kommunikationssystem auch die Leitstelle. So kann schnellstmöglich Hilfe kommen, falls sich ein Arbeiter nicht mehr selbst in Sicherheit bringen kann.

Telefónica CeBIT 2017 - Angel Helmet
Telefónica CeBIT 2017 - Angel Helmet

Noch einen Schritt weiter in Sachen Digitalisierung und Leben geht Neil Harbisson, der bereits auf dem Digital Innovation Day von Telefónica im September 2016 aufgetreten ist. Der Künstler gilt als erster Cyborg, weil er eine Digitalkamera implantiert hat, die es ihm erst möglich macht, Farben wahrzunehmen. Er ist von Geburt an farbenblind, erkennt nur Graustufen. Die Digitalkamera übersetzt die elektromagnetischen Wellen des Lichts in Schallwellen – jede Farbe ist einer bestimmten Tonhöhe zugeordnet, sodass Harbisson über eine Tonabfolge Farbzusammenstellungen erkennen kann.

Im kommenden Jahr will die Cebit noch mehr konkrete Anwendungen für die Digitalisierung in unserem Leben präsentieren. Wir dürfen gespannt sein, ob und wie das gelingt.

Telefónica CeBIT 2017 - Neil Harbisson

Top-Auszeichnung für Telefónica‘s Smart M2M-Plattform

Silber für Telefónica – das kann sich sehen lassen! Bei der diesjährigen Funkschau-Leserwahl erreichte Telefónica Deutschland nach Auszählung der insgesamt 113.000 abgegebenen Stimmen den zweiten von zehn Plätzen in der Kategorie M2M-Dienste/Plattformen – einem der wichtigsten Wachstumsbereiche der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation. Die Funkschau-Leser zeichneten mit ihrer Wahl insbesondere das browserbasierten Managementsystem IoT Smart Center Plattform von Telefónica Deutschland und sicherten dem Unternehmen so den 2. Podiumsplatz.

Jürgen Pollich, Head of M2M & Fixed Connectivity: „Diese Silber-Medaille freut uns enorm. Sie ist Ausdruck unserer herausragenden Rolle bei IoT-Lösungen, die automatisierte Datenübertragung zwischen Objekten und Maschinen möglich machen. Zudem macht die Platzierung deutlich, wo wir in einem Bereich mit technologisch weit fortgeschritten Wettbewerbern stehen.“

Mit Smart M2M nutzen Anwender ein komfortables und effektives Managementsystem für alle ihre M2M SIM-Karten. Damit bekommen die Kunden wirkungsvolle Werkzeuge an die Hand, um kosteneffizient ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. Alle Funktionen zur Visualisierung, Kontrolle und Überwachung von SIM-Karten sind übersichtlich in einer Weboberfläche zusammengefasst, die intuitiv zu bedienen ist. Aufgrund der browserbasierten Funktionsweise ist Smart M2M auch einfach in die jeweilige Unternehmensstruktur implementierbar.

Wir danken allen, die für die Angebote von Telefónica Deutschland stimmten, und freuen und schon auf die nächsten Wettbewerbe.

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