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Entdecken Sie die neusten Trends und Wissenswertes über das Internet der Dinge und die digitale Transformation.

IoT und Big Data sind die Eltern des Carsharing

Mobilität ist eines der größten Probleme von Großstädten. Jeden Tag sind Millionen von Einwohnern in Staus gefangen. Obwohl es auf den ersten Blick äußerst schwierig erscheint, lässt sich dies ändern! Das „Internet der Dinge“ und „Big Data“ verbessern schon heute mit intelligentem Carsharing den städtischen Verkehr.

Telekommunikationsnetzwerke produzieren permanent immense Datenmengen über unseren Alltag. All diese Informationen benötigen Künstliche Intelligenz, um effizient verarbeitet zu werden. Die Rede ist von „Big Data“. Durch sie sind Analysen möglich, aus denen wertvolle Informationen hervorgehen, die ein effizienteres Management urbaner Mobilität ermöglichen.

Die Vernetzung von Smartphones und Autos (Gartner erwartet, dass in 2020 rund 250 Millionen Autos weltweit mit dem Internet verbunden sind) sowie die massive Datenverarbeitung ermöglichen es Nutzern, jederzeit auf verschiedene Mobilitäts-Anbieter zuzugreifen und so die effizienteste Verbindung und kürzeste Fahrzeit zu finden.

Technologien führten auf diese Weise bereits zu einer disruptiven Entwicklung – weg vom Miet-/Leihwagen-Modell und hin zum Carsharing. Das Konzept des Teilens“, statt „Mietens“ oder „Besitzens“ setzt auf temporäres Ausleihen von Autos zu speziellen Tarifen und innerhalb kurzer Zeitperioden und begrenzten geografischen Räumen.

Das ist der Unterschied zwischen Carsharing und Carpooling

Genauso wie der Vermittlungsdienst Uber steuern auch Carsharing-Anbieter ihre Fahrzeugflotten zentral mittels IoT und Big Data. Ortungsdienste sorgen dafür, dass die Firmen permanent über Standort, Unfälle, Staus und andere Zwischenfälle, in denen ihre Fahrzeuge verwickelt sind, Bescheid wissen.

Eine andere Variante der „Shared Mobility“, welche digitaler Innovationen zu verdanken ist, ist „Carpooling“. Das Prinzip ist einfach: Mehrere Personen teilen sich für eine Strecke ein Fahrzeug und teilen sich hierbei die Kosten. Anwendungen wie etwa BlaBlaCar bringen Nutzer, die gleiche oder ähnliche Strecken zurücklegen wollen, zusammen. Auf diese Weise reduzieren sie die Anzahl an Fahrzeugen auf den Straßen. Nutzer wiederum sparen nicht nur Geld, sondern auch Zeit – und dies sehr einfach, bedienerfreundlich und schnell.

Was alle Anbieter gemein haben: Sie alle stellen ihren Kunden mobile Anwendungen zur Verfügung. Denn so kann überall schnell auf ihr Angebot zugegriffen werden. Alles, was es braucht, ist ein Smartphone und ein Konto.

Wir sind auf dem Weg zur „nachhaltigen Stadt“

Das konventionelle Modell von Mobilität ist nicht nachhaltig. Denn umso dichter der Verkehr, desto höher ist auch die Luftverschmutzung. Allerdings ist es auch nicht mehr für jeden Einwohner notwendig, ein eigenes Auto zu besitzen. Ganz besonders, wenn ein Auto nur zu wenigen vereinzelten Terminen im Lauf einer Woche gebraucht wird.

Aus diesem Grund setzen derzeit viele neue Geschäftsmodelle darauf, dass sich Nutzer Fahrzeuge teilen und nur anteilig für die tatsächlich gefahrene Zeit und Strecke bezahlen. Auf diese Weise sparen sie sich auch Zeit und/oder Geld für Tanken, Versicherungen oder Wartung.

Warum Smart Mobility Elektrofahrzeuge fördert

Ein anderer Nebeneffekt smarter urbaner Mobilität: Carsharing-Anbieter erleichtern die Ausweitung von Elektrofahrzeugen in Städten.

Der Grund: Die hohen Anschaffungskosten sind für Privathaushalte das größte Hindernis bei der Anschaffung eines Elektrofahrzeugs. Unternehmen, die auf Elektro-Fahrzeuge setzen und damit deren Verbreitung fördern, erweisen der Gesellschaft daher gleich mehrfach einen guten Dienst.

Kein Wunder also, dass es mit DriveNow, Car2Go, oder Drivy gleiche mehrere Beispiele gibt. Nicht zu vergessen, sämtliche verfügbare Rollersharing oder Scootersharing Plattformen wie Emmy oder Coup.

Smart Mobility betrifft Privatfahrer und Geschäftskunden

Was bei dem Blick auf diesen dynamischen Markt nicht vergessen werden sollte: Smarte Mobilität vereinfach nicht nur den Alltag von Privatpersonen. Auch im Geschäftskontext entstehen spezialisierte Dienstleistungen, welche die Elektromobilität einfach und kostengünstig fördern. Ein besonders innovatives Beispiel für elektrische Mobilität von Unternehmen ist etwa eeMobility. Das deutsche Unternehmen stellt Ladelösungen für elektrische Dienstwagenflotten bereit – sowohl für den Unternehmensstandort als auch zu Hause bei den Mitarbeitern. Zu festen monatlichen Tarifen nimmt eeMobility den Unternehmen dabei alles ab, was Arbeit, Expertise und personelle Ressourcen kostet.

Wie das geht: Mit Hilfe einer Konnektivitätslösung der Telefónica kann eeMobility mit 30 Mitarbeitern rund 500 Ladepunkte für Unternehmen wie Siemens, TÜV Süd, ZF Friedrichshafen und Wacker Chemie verwalten und die gesamten Vorgänge in Echtzeit überwachen und verwalten.

Die digitale Transformation hat die Auto-Mobilität umgekrempelt

Die Entwicklung neuer Informations- und Kommunikationstechnik hat neue und vor allem effizientere Handlungsmuster und Gewohnheiten herausgebildet. Alles deutet daraufhin, dass „Bezahlung für Nutzung“ die „Bezahlung für Eigentum“ ablösen wird, wenn es ums Reisen und Fortbewegen geht. Plus: Schadstofffreie Verkehrsmittel werden sich in der Folge in Städten immer schneller ausbreiten.

Die Zukunft, die das Internet der Dinge und Big Data geschaffen haben, ist vernetzt, elektrisch und autonom fahrend. Und sie stellt in unseren Städten eine Infrastruktur in Aussicht, welche die Parameter einer nachhaltigen Mobilität nonstop in Echtzeit im Auge behält. Stets mit dem Ziel unseren Alltag angenehmer und einfacher zu machen.